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With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

Sonnabend, 24. Juni 2017

Broken Teeth

Der dritte Tag grüßt mit Sonnenschein, der kräftig auf den Pelz knallt, was einige Herren befleißigt, der Freikörperkultur zu frönen. Nun kann man sich über diverse Kostüme sicher ausreichend auslassen, so ganz ohne Feigenblatt ist dann halt ebenso Geschmacksfrage, immerhin reicht der Ausblick auf eine heruntergelassene Hose bei Die Kassierer, wobei man diese immerhin noch meiden kann. Wogegen man hier gar nicht erst darüber nachdenken will, wie sich die Sache beim Crowdsurfen verhält.

Damit aber zur ersten Band des Tages, die mal wieder von einem noch recht leeren Rund begrüßt wird. Eigentlich schon erstaunlich, immerhin konnten Broken Teeth im vorigen Jahr als Support von Sick Of It All auf sich aufmerksam machen und schoben mit ihrem Debütalbum „At Peace Amongst Chaos“ zugleich eine druckvolle Scheibe entgegen. Von diesem stammt die Eröffnung „Nothing Like You“, bei dem sich Frontschreier Dale schon mal ordentlich angefixt zeigt. Nicht nur, dass er gleich wie ein angeschossener Hund über die Bühne prescht und wütend den Titel entgegenhaut, auch des T-Shirts wird sich schon nach kürzester Zeit entledigt. Die Zuschauer hingegen reagieren noch zurückhaltend, außer ein paar Violent Dancer, die die Gunst der noch recht lichten Reihen nutzen und kräftig Gas geben.

Allerdings läuft es auf der Bühne nicht so ganz rund, schon beim Start zeigen sich Probleme an der Schlagzeughalterung, welche nicht ausgeräumt werden können. So gibt es zwischen den Titel leider immer wieder mehr oder weniger lange Zwangspausen, die die Briten nicht wirklich kompensieren können. Zudem werden die Ansagen von Dale so von der Gitarre übertönt, dass nicht mehr wirklich etwas zu verstehen ist. Und genau diese Punkte wirken sich unterm Strich nicht wirklich stimmungsfördernd aus. Egal wie energisch die Band zu Werke geht und wieviel Dampf Songs wie „Leach Regress To Snake“ oder „Stomp 2 Dust“ haben, so richtig will der Funke nicht überspringen. Schade, dass hier Dale nicht einfach mal den Weg zu den Zuschauern geht, um mit Publikumsnähe noch etwas rauszureißen. Zumindest kennt man ihn sonst etwas offenherziger.

Aber wenn und hätte… Letzten Endes überrascht der Hardcore-Fünfer dann noch mit einem frühen und sehr plötzlichen Ende. Zum Glück hat man mit „Soul Destroyer“ zum Abschluss noch eine echte Dampfwalze ausgepackt, die dem kurzen Auftritt immerhin ein würdiges Ende beschert. Insgesamt leider alles etwas blöd gelaufen, eigentlich eine geile Band, die aber leider nicht den besten Tag erwischt hat.

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