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With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

In Flames

Nach einem Tag, an dem es Schlag auf Schlag und so deftig abging, dass man eigentlich kaum eine Minute zum Auftanken hatte, ist es nun an der Zeit, mit In Flames den Abend abzuschließen. Nachdem ihr Auftritt vor zwei Jahren wegen eines Unwetters abgesagt werden musste, können sich die Schweden nun an einem prall gefüllten Infield erfreuen, welches bei lauen Sommernachtstemperaturen dem Gig entgegenfiebert.

Und fast möchte man beim Einstieg mit „Wallflower“ meinen, dass man den Tag hier geruhsam ausklingen lassen kann. Denn trotz aller ausströmenden Kraft und Dynamik verstehen es die Göteborger trefflichst, den dynamischen Parts immer wieder ruhige, atmosphärische und emotionale Passagen entgegenzusetzen. „Alias“ kommt im Anschluss etwas giftiger daher und walzt damit ebenso kräftig übers Feld wie das dynamische „All For Me“, bei dem sich Drummer Joe Rickard gut in Szene setzen kann. Ganz nebenbei darf eh angemerkt sein, dass sich hier alle Instrumentalisten gut verkaufen und in den zahlreichen, längeren Instrumentalpassagen ihr Können ausreichend zur Geltung bringen. Und wenn man schon bei allgemeinen Lobeshymnen ist, sei auch die Lichtshow positiv erwähnt, die das Spektakel gut unterstreicht.

Doch damit sei sich wieder dem Konzert zugewandt, bei „Only For The Weak“ fordert Anders Fridén den ersten Circle-Pit ein, was akustisch nicht so wirklich ankommt, dementsprechend mickrig fällt das Ganze auch aus. Anschließend wird die Zeit zurückgedreht und an den gecancelten Auftritt erinnert, der Freude über ein Wiedersehen Ausdruck gegeben und zum neuen Gelände gratuliert, welches perfekt für Metal sei. Selbst wenn die letzten Worte nicht für einhellige Begeisterung sorgen, wird zu „Cloud Connected“ wieder ordentlich abgegangen und mitgesprungen.

Völlig anders gestaltet sich die Ansage zu „Here Until Forever“, die mit dem Gedenken an einen verstorbenen Freund einen sehr emotionalen Charakter erhält. Klar, dass nun beim Song reichlich Feuerzeuge gen Himmel scheinen. Zu viel Gefühlsduselei möchte man allerdings auch nicht aufkommen lassen und infolge zeigen die Schweden immer wieder ihre Vielseitigkeit, die von Mitsinghymnen wie „The Truth“ bis hin zum fast schon Disco-tauglichen „Paralyzed“ reicht. „The End“ groovt wieder anständig und damit ist es Zeit, sich voneinander zu verabschieden. „Take This Life“ wird mit auf den Weg gegeben, ein letzter Circle-Pit angefordert und damit darf man sich nur noch der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen hingeben.

Setlist:

Wallflower
Alias
Before I Fall
Leeches
All For Me
Where The Dead Ships Dwell
Only For The Weak
Cloud Connected
Deliver Us
Here Until Forever
The Truth
Paralyzed
The End
Take This Life

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