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With Full Force 2017

Gelungene Premiere der Stadt aus Eisen

Das 24. With Full Force ist nun Geschichte und hatte bei dieser Ausgabe einiges an Neuerungen am Start. Neuer Termin, eine vierte Bühne und vor allem eine neue Location, sorgten im Vorfeld für einiges an Diskussionen und so mancher konnte sich auch während des Festivals noch nicht zu Lobeshymnen hinreißen. Dabei muss man ehrlich gestehen, dass diese abgefahrene Kulisse aus stählernen Abraumbaggern nicht nur optisch ordentlich was hermacht, sondern auch einige zusätzliche Annehmlichkeiten, wie bessere Sicht von den Traversen oder eine deutlich erhöhte Anzahl an Sitzmöglichkeiten vor den diversen Fress-und Getränkeständen bietet. Sicher sind die Wege nun etwas weiter, aber die eingesetzten Shuttlebusse sorgten für eine recht komfortable Lösung. Unterm Strich kann man den Veranstaltern, selbst wenn man mit Wehmut auf den alten Acker zurückschaut, nur zu dieser grandiosen Location gratulieren, zumal die Stadt aus Eisen wie für das With Full Force gemacht scheint.

Über die vierte Bühne kann man sich sicher streiten, einerseits bläht dies etwas auf, andererseits wird hierdurch ein noch größeres Spektrum an Bands möglich. Der Zuschauerandrang vor den Bühnen gibt dem auf jeden Fall recht, einzig am Finetuning sollte noch etwas gearbeitet werden. Wenn schon immer zwei Bands gleichzeitig am Werk sind, wäre es sicher angenehm, wenn die nicht auch noch in die gleiche musikalische Sparte hauen, sonst löst sich der positive Punkt der Abwechslung sofort wieder in Rauch auf. Ebenso willkommen wäre es sicher, wenn es wenigstens fünf Minuten Pause zwischen den Gigs gäbe, damit zumindest die theoretische Möglichkeit besteht, pünktlich zur anderen Bühne zu kommen. So musste man sich hin und wieder entscheiden, ob einen das Ende von Band x oder der Start von Band y wichtiger ist. Und im schlimmsten Fall gab es gar von beiden Hauptbühnen Beschallung, was man auch nicht als besonders prickelnd empfinden muss. Aber genau an diesem Punkt wird klar, dass die Veranstalter auch dieses Jahr ein krasses Line Up auf die Beine stellten, bei dem es wirklich schwierig war, überhaupt mal eine Pause einzulegen. Da zockten schon am frühen Nachmittag Bands wie Counterfeit, Avatar, Tausend Löwen unter Feinden oder auch Wisdom In Chains dermaßen um die Gunst der Zuschauer, dass es den Nachfolgenden kaum möglich war, noch eine Schippe draufzulegen. Die Headliner In Flames und Kreator zeigten sich zwar abgeklärter, aber letztendlich doch überzeugend.

Und wenn man schon von den Headlinern spricht, ist man auch schon beim einzigen Wermutstropfen und damit dem frühzeitigen Abbruch am Donnerstag. Musste das Programm schon des Nachmittags wegen einer Unwetterfront um rund fünf Stunden unterbrochen werden, folgte nach einem kurzen Zwischenspiel der Deez Nuts dann der endgültige Abbruch. Äußerst schade, aber eben leider nicht zu ändern und in Bezug auf das nächtliche Gewitter wohl auch die einzig richtige Entscheidung. Bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass einige der ausgefallenen Bands im nächsten Jahr ihren Auftritt einlösen können. Der Feierwut tat dies allerdings keinen Abbruch, sie wurde lediglich um einen Tag verschoben.

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