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With Full Force 2016

Die schmackhafteste Roh-Kost des Jahres

Die WFF-Frischlinge von Annisokay sorgen für Stimmung

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Sonnabend, 2. Juli

Annisokay

Zu den nachrutschenden neuen Bands muss man auf jeden Fall Annisokay zählen, die nicht nur aus der Region kommen, sondern vor allem zu den Überfliegern des vergangenen Jahres gerechnet werden können. Nicht nur ihre Touren mit diversen Szenegrößen, sondern insbesondere ihr mit Lob überschüttetes Debütalbum „Enigmatic Stile“ sind Grund genug, die Hallenser auf das With Full Force einzuladen, auch wenn sie heute noch die Startposition des Tages einnehmen.

Trotz der noch frühen Stunde ist das Zelt bereits gut gefüllt und der Metalcore-Fünfer lässt keinen großen Zweifel daran, dass hier die Hütte abgerissen werden soll. Von Nervosität ist nichts zu spüren, stattdessen wird der Dampfhammer ausgepackt und mächtig der Pit aufgemischt. Zu „Carry Me Away“ kommt es zu einer regelrechten Flut an Crowdsurfern, was auch die Security schon morgens gut auf Trab hält. Dabei wechseln Annisokay zwischen den Shouts von Dave und dem Klargesang von Christoph, der zusätzlich auch noch der Herr über die Gitarre ist. Gut gesetzte Breaks und Verschleppungen tun ihr übriges, dass auch jeder der Titel bei der Meute ankommt. Kein Wunder also, dass hier der erste Circlepit des Tages über Bord geht, den man gut als Frühsport abrechnen kann und auch gegen das etwas kühle Wetter des Tages hilft.

Die Ankündigung auf ein baldiges neues Album, von dem auch der erste Titel vorgestellt wird, sorgt ebenfalls für helle Freude. „Naked City“ von der aktuellen Scheibe wird heftigst abgefeiert, bloß beim anschließenden gemeinsamen Springen schwächeln die Randbereiche etwas. Ohne Frage tun Annisokay alles, um hier eine gute Stimmung zu erzielen und wüsste man es nicht besser, würde man ihnen glattweg einen „Alte Hasen“-Status zuschreiben.

Mit „Sky“ ist allerdings schon die Zeit gekommen, sich voneinander zu verabschieden. Aber selbst dies tut man im großen Stile und zwar mit einer Wall Of Death. Dave ermutigt die Fans nochmals den Weg nach vorn zu suchen und macht sich selbst auf den Weg, um ihnen noch ein Stück näher zu sein. Für die Herren von der Sicherheit bedeutet dies nochmals eine erhöhte Arbeitsfrequenz, denn scheinbar fliegen jetzt im Sekundentakt die Crowdsurfer gen Graben. Das war's dann auch schon, den abschließenden Gruß „Danke, bis zum nächsten Mal“ kann man hoffentlich als Versprechen ansehen.

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