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With Full Force 2016

Die schmackhafteste Roh-Kost des Jahres

Avancierten zu einem der Publikumslieblinge: Five Finger Death Punch

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Five Finger Death Punch

Letzter Abend und damit ist auch der letzte Headliner an der Reihe, welcher allerdings einige Minuten auf sich warten lässt. Dies hat zumindest den Vorteil, dass die Fans gleich noch etwas heißer werden und lautstark nach der Band fordern. „Death Punch“-Rufe peitschen übers Feld und die zeigen schließlich Erfolg: Mit „Lift Me Up“ steigen die Amis ins Geschehen ein und lösen zugleich eine Welle an Crowdsurfern aus. Und genau die will auch die nächsten Minuten nicht mehr abreißen, zumal sich die Herren auf der Bühne stetig bemühen, um die Zuschauer bei Laune zu halten. Es wird gepost, geschwatzt und ganz nebenher eben ein verdammt geiler Gig abgeliefert. Beachtenswert hier vor allem immer wieder die Stimme von Frontmann Ivan L. Moody, der tatsächlich jedem Song noch den letzten Schliff verleihen kann.

Dass Five Finger Death Punch ziemlich gut im Lautsein sind, hat man schon hinlänglich bewiesen, mit dem gleichnamigen Bad Company-Cover kommen allerdings auch die ersten ruhigen Töne auf die Bühne, die dem Festival zu einer gewissen Beschaulichkeit verhelfen. Lange bleibt dieser Zustand allerdings nicht erhalten, Igor fragt die Zuschauer, wer ihr neues Album „Got Your Six“ gekauft hat und fügt schmunzelnd hinzu: „Und wer hat es im Internet gestohlen?“. Die Meldungen halten sich hier im Rahmen, aber das verschmitzte Lächeln in einigen Gesichtern gibt ebenso hinreichend Auskunft. Zumindest scheinen es einige immerhin schon probegehört zu haben, denn das anschließende „Jekyll And Hyde“ brilliert nicht nur durch seine Mischung aus Brachialem und Melodik, sondern auch durch einen großen Chor vor der Bühne. Und als ob dies noch nicht reicht, hämmert sich „Burn MF“ direkt danach in die Gehörgänge, wobei Igor auch weiter die Masse zum Mitsingen anstachelt.

Dafür legen die Amis hiernach eine kleine Verschnaufpause ein und bringen eine Akustikversion von „Wrong Side Of Heaven“ unter die Zuschauer. An dieser Stelle kann man ihnen nur Respekt zollen, nicht nur, dass sie so eine Nummer überhaupt hier bringen, sondern sie bringen diese auch noch derart überzeugend rüber, dass man fast auf die Knie gehen möchte. Lange Zeit für sentimentale Momente gibt es aber nicht, mit „Burn It Down“ geht es wieder anständig zur Sache und endlich gibt es auch mal wieder etwas Arbeit für die Männer von der Sicherheit. Viel zu tun haben diese aber in der Folge nicht mehr, mit einem Meer aus Feuerzeugen und dem Titel „The Bleeding“ verabschieden sich Five Finger Death Punch, um sich zum Outro „The House Of The Rising Sun“ noch lange im Wohlwollen der Fans zu sonnen.

Setlist:

Lift Me Up
Hard To See
Never Enough
Got Your Six
Bad Company
Jekyll And Hyde
Burn Mf
Wrong Side Of Heaven
Battle Born
Burn It Down
Coming Down
Under And Over It
The Bleeding

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