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With Full Force 2016

Die schmackhafteste Roh-Kost des Jahres

Brachial und düster ging es bei Varg zu

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Varg

Pünktlich zum Start von Varg auf der gnadenlos viel zu kleinen Metal-Hammer-Stage, hat sich der von Bad Religion heraufbeschworene Regen wieder verzogen. Bei strahlendem Sonnenschein hat sich eine dichte Meute unter einem Regenbogen eingefunden, um den Wolfsgesängen zu lauschen.

Begonnen wird das Set vom Intro "Der große Diktator" aus dem aktuellen Erfolgsalbum "Das Ende aller Lügen". Schön, dass man trotz nur dreißig Minuten Spielzeit darauf nicht verzichtet und so ein klares Statement zur aktuellen politischen Lage in der Welt abgibt. Gleichzeitig zeigen Freki & Co damit auch den letzten Kritikern wo die Band steht.

Das Coburger Wolfsrudel hat von Beginn an seine Beute fest in den Fängen. Die Metalheads vor der Bühne knurren jeden Song kräftig mit. Dazu werden die Mähnen trocken geschüttelt. Frontmann Freki kann sich da einen spöttischen Kommentar nicht verkneifen: "Schön, dass ihr den Regen gut überstanden habt und jetzt hier steht wie die nassen Hunde". Das treibt die Fanmeute noch mehr an und die ersten Crowdsurfer sind auch schon wieder unterwegs, was die Security im eigentlich nicht vorhandenen Bühnengraben vor erhebliche Probleme stellt.

Auch das begrenzte Set bietet leider nur wenig Platz. Mit "Schwertzeit" und "Guten Tag" reihen sich wenigstens zwei ältere Werke ein. Aber immerhin dürfen Varg mit "Rotkäppchen" noch eine Zugabe spielen. Als Fazit bleibt, die Coburger haben sich vom reinen Pagan-Metal deutlich weg entwickelt und ihren eigenen Stil gefunden, welcher zu begeistern weiß. Außerdem ist die Metal-Hammer-Stage für dieses Rudel ein viel zu kleiner Käfig. Es bleibt zu hoffen, dass Varg noch öfter beim Force zu bestaunen sind und dabei mehr Auslauf bekommen. Schließlich hat man auf dem harten Acker ordentliche Kratzspuren hinterlassen.

Setlist:

Der große Diktator
Das Ende aller Lügen
Revolution
Schwertzeit
Guten Tag
Streyfzug
Rotkäppchen

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