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With Full Force 2016

Die schmackhafteste Roh-Kost des Jahres

To The Rats And Wolves lassen ihre Fans förmlich durch die Decke gehen

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Sonntag, 3. Juli

To The Rats And Wolves

Der Sonntag startet wieder mit einem angenehmen Mix aus Sonne und Wolken, bloß die Unwetterwarnung für den späten Nachmittag lässt kleine Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Der guten Laune tut dies offensichtlich keinen Abbruch, denn immerhin ist schon beim Start in den letzten Festivaltag der Platz vor der Tentstage gut gefüllt, was zugegebenerweise eher selten vorkommt.

Verantwortlich für den Run aufs Zelt zeigen sich To The Rats And Wolves, die sich mit einem recht ausgedehnten Intro ankündigen. Der wirkliche Start erfolgt mit „Young. Used. Wasted” von ihrer ersten gleichnamigen EP und einer unheimlichen Wucht, die sofort die Arme des Publikums in die Höhe reißen lässt. Der Trance-Core-Sechser wechselt zwischen kurzen Brachialriffs, melodischen ruhigen Parts, unterstützt wird dies mit einem kräftigen Schlagzeug und dem Wechselgesang der beiden Frontmänner. Einer von ihnen, und zwar Nico, begrüßt im Anschluss die Anwesenden und erzählt, dass die Band mitten in der Nacht aufgebrochen sei, um hier zu spielen. Seine Freude über den Gig braucht er eigentlich gar nicht in Worte fassen, immerhin sieht man das Grinsen gut genug. Dies kann man allerdings nicht bei allen Bandmitgliedern wahrnehmen, was allerdings eher an der teils ausgedehnten Maskerade liegt und man möchte nicht wissen, wie lange einige der Schmink-Arien gingen.

Weiter geht es mit „Blackout“, bei welchem gleich noch ein Schreiduell der Geschlechter eingebaut wird. Sieger ist der männliche Teil, was man aufgrund des erhöhten weiblichen Anteils im Publikum eigentlich nicht vermutet  hätte. Gemeinsam darf man sich aber vor „Wild At Heart“ auf dem Boden niederlassen und wer beim Start mit einem Sprung die Zeltplane erreicht, dem wird gar ein Bier versprochen. Abgeholt hat sich dies keiner, denn immerhin gehen die Essener selber dermaßen durch die Decke, dass jede Konkurrenz weit hinter sich gelassen wird.

Bevor man den letzten Songs anstimmt, erfolgt eine Einladung zur MH-Stage, um ein Bierchen miteinander zu zischen oder sich einfach noch etwas zu unterhalten. „Suburban Romance“ setzt schließlich den Endpunkt unter ein fettes Konzert, welchem man gerne noch ein paar Minuten länger gegeben hätte. Aber immerhin sind To The Rats And Wolves im September auf einer kleinen Tour, bei der man sich einen Nachschlag holen kann.

Setlist:

Young. Used. Wasted
Blackout
Riot
Wild At Heart
Anywhere For You
Suburban Romance

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