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With Full Force 2016

Die schmackhafteste Roh-Kost des Jahres

Große Show bieten Goitzsche Front

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Goitzsche Front

Auf der Hauptbühne geht es mit einer weiteren regionalen Spezialität weiter; Goitzsche Front sind am Zug und wer in dem „oi“ schon das Genre erkennen mag, täuscht sich doch etwas. Hier gibt es keinen Oi!-Punk, sondern geradlinige Rockmusik auf die Ohren. Seit 2009 sind die Herren am Start und wenn man sie anhand ihrer bisherigen Außendarstellung beschreiben möchte, schießt einem wohl als erstes „Großes Maul und dicke Hose“ in den Sinn.

Sie selber bezeichnen sich als Axt aus der Provinz und mit selbigen Titeln gehen die Bitterfelder auch ins Rennen. Tatsächlich könnte man dem direkt zustimmen, zumindest im lyrischen Bereich klingt das Ganze eher nach Axt als nach feiner Laubsägearbeit. Davon mal abgesehen, darf man dem Vierer allerdings schon attestieren, dass sie ihr Handwerk beherrschen. Frontmann Pascal lässt mittlerweile beim Gesang auch seinen Dialekt außen vor, was durchaus etwas angenehmer wirkt und der Rest des Quartetts weiß an den jeweiligen Instrumenten zu überzeugen. Zudem liefern Goitzsche Front eine starke Show ab und es sei angemerkt, dass auf diesem Festival wohl noch nie so zeitig Pyroelemente zum Einsatz kamen.

Nach „Schweinepriester“ ist es an der Zeit „Hallo“ zu sagen und sich kurz vorzustellen, am besten klappt dies natürlich noch mit dem passenden Song, der mit „Goitzsche Front“ hinterhergeschoben wird. Dabei wird der Vierer-Pack eigentlich nie müde, das Publikum mit einzubinden, selbst wenn die Spielzeit recht dürftig ausfällt, findet man immer wieder kleine Ansagen zum Einheizen. Warm dürfte es auf der Bühne bei „Männer aus Stahl“ auch werden, schließlich laufen die Flammenwerfer hier wieder auf Hochtouren und irgendwie wartet man bei dem Song schon darauf, dass hier gleich ein Trabant um die Ecke biegt, damit die Männer aus Stahl wie eben besungen mit dem Auto aus Pappe fahren können. Ganz so weit gehen Goitzsche Front dann eben doch nicht, aber immerhin bleibt so in puncto Showelemente noch etwas Luft nach oben.

Die Nachfrage aus welchen Bundesländern die Zuschauer kommen, erfolgt nicht ganz grundlos, denn immerhin erhält man damit die Rückversicherung, dass  der nächste Song „Der Osten rockt“ per Handzeichen bewiesen wurde. Lange rocken kann man allerdings nicht mehr, mit dem Hinweis auf ihr Festival am 13. August und dem Titel „So lange mein Herz noch schlägt“ sagen die Bitterfelder „Adieu“, und hinterlassen ein überraschtes wie zufriedenes Publikum.

Setlist:

Die Axt aus der Provinz
Schweinepriester
Goitzsche Front
Männer aus Stahl
Vier Asse
Der Osten rockt
Nicht genug
So lange mein Herz noch schlägt

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