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With Full Force 2015

Hitzeschlacht mit abruptem Ende

Als gut gelaunte Headliner präsentieren sich Parkway Drive

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Parkway Drive

Der Headliner des ersten Tages wird durchaus etwas eigenwillig begrüßt. Noch immer strömen Menschen aus dem Zelt hinüber zur Hauptbühne und können sich in ihrer Glückseligkeit das Grölen von „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist“ nicht verkneifen. Glücklicherweise wird dies dann doch noch durch Parkway Drive-Rufe überstimmt und dies lässt die australischen Metalore-Granaten auch schon mit einem Konfettiregen auf die Bühne fegen.

Mit „Wild Eyes“  und einem dickem Dauergrinsen im Gesicht, steigen die Australier in ihren Gig ein. Dabei können sie sich nicht nur über einen extrem gut gefüllten Platz vor der Bühne freuen, sondern auch über ein Publikum, das von der ersten Sekunde voll dabei ist. Die Begeisterung scheint aber Frontschreier Winston McCall zu schnell abzufallen und vor „Karma“ fordert er trotz des warmen Tages etwas mehr Begeisterung ein. Seine Aufmunterung hilft scheinbar und in der Mitte macht sich nun der erste größere Circle-Pit breit. Dieser Überschwang bleibt auch beim restlichen Set fast komplett erhalten, ebenso der ständig eingeflochtene Dank an das Publikum, den man McCall aber auch tatsächlich aus vollem Herzen abkauft.

Vor „Dead Man's Chest“ erfolgt eine weitere Danksagung und die Aufforderung zum Crowdsurfing. Die Security bringt sich schon mal in Position und damit beginnt auch schon das wilde Zutreiben auf die Bühne. Dies ist aber im Vergleich zum nachfolgenden „Vice Grip“ noch völlig harmlos, hier könnte man glattweg von einem Extrem-Crowdsurfing sprechen. Da die Herren der Sicherheit aber bisher einen vergleichsweise ruhigen Tag hatten, kommen sie auch bestens mit dem Ansturm zurecht. Wer sich nicht auf Händen tragen lassen will, unterstützt derweil die Band beim Gesang oder gründet mit Sinnesgenossen seinen eigenen kleineren Circle-Pit.

Zu „Swing“ darf wieder ordentlich geknüppelt werden, doch hiernach lauert das blanke Entsetzen. Winston McCall bedankt sich und wünscht noch eine schöne Nacht. Die einkehrende Ruhe erschreckt und irgendwie macht sich nun das Grauen breit, dass das Konzert an dieser Stelle schon beendet sein könnte. Ist es aber Gott, oder sagen wir mal lieber Parkway Drive sei Dank nicht. Nach einer kleinen Pause marschieren die Australier mit dem Cover „Bulls On Parade“ weiter gegen jegliche Ermüdungserscheinungen an. Lange muss man auch nicht mehr außergewöhnliche Energieleistungen aufbringen, denn mit „Home Is For The Heartles“ steht das Ende des Gigs an. Damit gibt es noch eine Nummer zu hören, die man wohl für Parkway Drive-Verhältnisse als einen regelrechten Kuschelsong einstufen kann. Trotzdem lässt sich hier gemeinsam gut feiern, man vereinigt sich zu einem Chor und genießt den Feuerregen ebenso wie die gut eingespielten Gitarren. Routinierter Auftritt der Australier, der auch gerne noch ein bis zwei Songs vertragen hätte. Zumindest wäre noch dafür Zeit gewesen.

Setlist:

Wild Eyes
Carrion
Karma
Dark Days
Sleepwalker
Deliver Me
Dead Man's Chest
Vice Grip
Idols And Anchors
Swing
Bulls On Parade
Home Is For The Haertless

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