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With Full Force 2015

Hitzeschlacht mit abruptem Ende

Bei hochsommerlichen Temperaturen verschob sich das Feiern in die Abendstunden

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Die 22. Ausgabe des With Full Force ist mittlerweile Geschichte und man kann sicher mit Fug und Recht behaupten, dass diese Runde wohl als eine der härtesten in die Annalen eingehen wird.

Dies wiederum hat zwei Gründe. Der Eine war sicher das Line Up, welches sich dieses Jahr wieder stärker den härteren Klängen zuwendete. Und trotz aller Meckerstimmen muss man den Veranstaltern tatsächlich zugestehen, dass sie ein sehr ausgewogenes und hochkarätiges Programm auf die Beine stellten, welches für alle Besucher etwas zu bieten hatte. In diesem Jahr durften sich auch die Metalheads wieder mehr gefreut haben, denn mit Bands wie Obituary, Carcass und Kreator standen durchaus einige namhafte Bands aus der Death- und Thrash-Metal-Szene auf der Bühne. Doch nicht nur auf der Bühne wurde mit kräftigeren Klängen als im Vorjahr eingeheizt, sondern auch das Wetter meinte es bei der diesjährigen Runde mehr als gut.

Ging zum Freitag noch alles mit erträglichen 32°C über die Bühne, verwandelte sich das Festivalgelände ab Sonnabend in ein wüstengleiches Gebiet. Temperaturen von gut 38°C im Schatten verlangten von Musikern und Zuschauern durchaus Höchstleistungen. So wundert es kaum, dass sich am Nachmittag weniger Leute als gewöhnlich einfanden und diese auch nicht wirklich zu höchsten Energieausbrüchen geneigt waren. Dies ist zwar als ein bedauerlicher, aber eben auch verständlicher Umstand, der den Gesamteindruck deshalb nur minimal zu schmälern vermochte. Dafür sei aber an dieser Stelle noch ein ganz großes Lob an den Veranstalter gegeben, der angesichts der Wetteraussichten nicht nur erlaubte, dass jeder Besucher eine Flasche Wasser mitbringen durfte, sondern auch noch für zusätzliche Wasserstationen sorgte. Damit ergab sich wohl auch ein absolutes Novum beim With Full Force, die Schlangen an den Wasserspendern waren deutlich länger als die vor den Bierständen.

Aber dies sei es noch nicht widrigen Umständen gewesen. Zu guter Letzt brachte ein Unwetter das ganze Geschehen komplett zum Erliegen. Als nach dem Auftritt von Sick Of It All ein Sturm aufzog und tiefschwarze Wolken auf das Gelände zu marschierten, wurde der Gig von In Flames erst nach hinten verschoben und dann das Festival ganz abgebrochen. Schade für die Besucher und die noch verbliebenen fünf Bands, aber aufgrund der Sicherheit die einzig richtige Entscheidung.

Was bleibt, ist die Erinnerung an drei Tage, die absolut begeistern konnten und doch von den Unbilden des Wetters geprägt wurden. Aber es hat ja auch nie jemand behauptet, dass der härteste Acker Deutschlands etwas für Warmduscher ist.

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