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With Full Force 2014

Sommer, Sonne, harte Klänge

Of Mice & Men entpuppen sich als Mädchenschwarm

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Of Mice & Man

Während die Schwermetaller von Blackest Dawn die Hauptbühne beackern, entern mit Of Mice & Men die nächsten Kalifornier die Stage. Dies bedeutet für das Quartett zugleich, den vorletzten Auftritt ihrer weltweiten Promo-Tour zu ihrem neuen Album "Restoring Force" anzugehen. Anschließend geht es für die Mannen um Screamer Austin Carlile in heimischen Landen auf die "Vans Warped Tour 2014", bevor man im November im Vorprogramm von Linkin Park wieder nach Deutschland kommt.

Doch jetzt gilt es erst einmal, den Moshpit vor der Hardbowl beim Full Force mächtig aufzumischen. Zum Einstieg lassen es die OM&M mit „Public Service Announcement" gleich erst mal richtig krachen. Und dabei wollen die Emo-Girls in den ersten Reihen doch eigentlich nur auf die Bühne, um mit Austin zu kuscheln. Kein Wunder, dass Carliles Aufforderung nach einer Wall Of Death noch keiner so richtig nachkommen mag. Aber dass im Leben nicht immer alles glatt läuft, daran sind die fünf Metalcorer ja gewohnt, immerhin musste der Frontmann nach einer Herzoperation kurzzeitig die Band verlassen. Ein Herz fasst sich dafür die Meute vor der Bühne, die nun immerhin den ein oder anderen ordentlichen Circle-Pit hinlegt. Das Set von gut einer halben Stunde ist geprägt vom aktuellen Longplayer, wobei es für die meisten Anwesenden kein Problem zu sein scheint, zu den neuen Songs wie „Feels Like Forever" oder „You're Not Alone" mitzuschreien. Aus ihrem Kurzprogramm sticht das melodiöse „Would You Still Be There" nochmals heraus, welches ausnahmsweise nicht von Austins Screaming, sondern von Aaron Pauleys Klargesang dominiert wird. Alles in allem haben die Macher des WFF Recht mit ihrer Ansage, dass es Zeit wird, dass Of Mice & Men nicht nur in Amiland als respektable Nummer durchgehen.

Etwas Trauer gab es allerdings im Publikum: Der Geburtstagswunsch einer jungen Dame zum gemeinschaftlichen Knuddeln auf der Bühne wurde leider nicht berücksichtigt. Jedoch dürfte der energiegeladene Auftritt halbwegs entschädigt haben.

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