Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2014

Sommer, Sonne, harte Klänge

Den Startschuss ins Festival geben Being As An Ocean

Zum Thema

Freitag, 4.Juli

Being As An Ocean

Der Freitag startet nicht nur mit sagenhaften 32°C, die schon vor jeder musikalischen Aktivität die Schweißperlen auf die Stirn treiben, sondern hält auch die erste Veränderung bei der Running Order bereit. König Fußball regiert auch beim With Full Force kurzzeitig und so wird bei dem Viertelfinalspiel Deutschland – Frankreich das Livetreiben komplett unterbrochen. Auf der Hauptbühne beginnt somit das Programm schon eine Stunde eher, was für manch einen Zuschauer einen neuen Zwiespalt aufwirft, für welche Band er sich denn heute zu entscheiden hat. Dafür gibt es ein großes Lob an die Organisation, die früh und ausgiebig über diese Änderung informierte.

Unberührt von der Verschiebung bleibt aber der Ablauf auf der kleineren Bühne, wo sich die Gemeinde aus  Headbangern, Moshpitern und Crowdsurfern auch dieses Jahr versammelt hat, um den Startschuss zu ihrem With Full Force zu feiern.

Einprediger zur einundzwanzigsten Auflage sind am Freitag zur besten Siesta-Zeit Being As An Ocean. Doch im wohltuenden Schatten des Zeltes der Tentstage wird kein Auge zugetan, denn die Kalifornier um Frontmann Joel Quartuccio sind nicht das Intro, sondern der Vollstart auf der Hardbowl. Und dass die fünf US-Boys hierzulande keine Unbekannten mehr sind, beweisen die dicht gedrängten Reihen an den Absperrungen, welche die Texte zu Songs wie „The Hardest Part Is Forgetting Those You Swore You Would Never Forget" oder „How We Both Wondrously Perish", vom gleichnamigem aktuellem Album, lautstark mitschreien.

So sucht auch Quartuccio von Anfang an den engen Kontakt zu seiner Crowd und lässt es sich nicht entgehen, während des knapp dreißigminütigem Auftritts mehrfach in den Pit einzutauchen. Dieses bedeutet für die Jungs der Security sofort Schwerstarbeit getreu ihres Mottos "We Save You". Dabei überzeugen Being AS An Ocean nicht nur mit ihrer Publikumsnähe, sondern vielmehr mit großartigen, teils melancholischen Melodien zu Spoken Words bzw. Klargesang, welche sich immer wieder wuchtig bis aggressiv entladen, während sich Joel den Frust und die Probleme von der Seele schreit. Diese Energie geht direkt in den Moshpit, wird sofort umgesetzt und gelangt so zur Hardbowl zurück. Was könnten sich Band und Publikum also mehr wünschen, außer ein längeres Set und das gibt es beim nächsten Wiedersehen bestimmt. Denn dass dies ein gelungener Einstieg ins Festival ist, dürfte hoffentlich auch dem Veranstalter nicht entgangen sein.  

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen