Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

With Full Force 2014

Sommer, Sonne, harte Klänge

Amon Amarth zeigen wo der Hammer hängt

Zum Thema

Amon Amarth

Während im Zelt noch der kleine Vampir seine Runden dreht, geht es auf der Hauptbühne ganz anders zur Sache. Amon Amarth packen die Axt aus und bescheren den Anwesenden Death Metal in Hochform. Und wo eine Axt, dort ist auch ein Hammer. Wo dieser hängt, zeigen die Schweden schon zu Beginn mit „Father Of The Wolf“. Umjubelt und von Feuerwerk flankiert, zieht die Wiedergeburt der Wikinger ihre Kreise und überrollt förmlich das Feld. Damit steigt nicht nur die Zahl der Crowdsurfer ins Unermessliche, sondern auch die Security muss den ersten Verlust hinnehmen. 

So martialisch das Bollwerk musikalisch agiert, so sympathisch wirken die Schweden in den Zwischenansagen. Zwar sind Amon Amarth vor lauter Nebel auf der Bühne kaum zu sehen, dafür grüßt Frontmann Johan Hegg  dermaßen herzlich das Publikum, dass man meinen könnte, er diente als Vorlage für die Kinderbuchserie „Vicke Viking“. Ihn hier noch freudestrahlend auf dem Deko-Drachen reiten zu sehen, macht dieses Bild umso intensiver.

Aber weg von imageschädigenden Gedanken, wieder hin zur Musik. Immerhin dreht sich der Haar-Propeller auf der Bühne unentwegt weiter. „Guardians Of Asgaard“ beweist bestes Nackenbrecher-Potenzial, kann mit seinem Gitarrensolo überzeugen und mischt die Menge immer weiter auf. Der ständig präsente Johan tut sein Übriges, um die Stimmung weiter zu pushen. Wen wundert es da annähernd, wenn der geforderte Schrei zu „Cry Of The Blackbirds“ so heftig ausfällt, dass man am Rande eines Tinnitus steht.

„We Shall Destroy“ widmet man der deutschen Fußballnationalmannschaft, die einen guten Job bei der WM macht und „War Of The God“ prügeln die Schweden im Highspeed über den Acker. Nimmermüde geht es hinüber zu „Twilight Of The Thunder God“. Johan Hegg peitscht weiter mit seiner Reibeisenstimme an, Fäuste und Pommesgabeln schnellen in die Höhe und dies auch noch deutlich häufiger als die Flammwerfer auf der Bühne. Leider steht man hier aber schon kurz vor Ende des Programms, der obligatorische Dank ans Publikum folgt und schon ist man mitten im abschließenden „The Pursuit Of Vikings“. Viel folgt nicht mehr auf der Bühne, also können auch anständig die Stimmbänder strapaziert werden und der Band ein ganz großes Finale beschert werden. Alter Schwede, die Herren wissen tatsächlich zu begeistern.

Setlist:

Father Of The Wolf
Deceiver Of The Gods
Death In Fire
Guardians Of Asgaard
Cry Of The Black Birds
We Shall Destroy
Valhall Awaits Me
War Of The Gods
Twilight Of The Thunder God
The Pursuit Of Vikings

Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen