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With Full Force 2014

Sommer, Sonne, harte Klänge

Auch in diesem Jahr sind Emil Bulls wieder Zuschauermagnet

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Emil Bulls

Es ist 18 Uhr und damit ertönt nicht nur der Anpfiff für das Viertelfinalspiel Argentinien gegen Belgien, sondern auch für Emil Bulls heißt es nun Farbe bekennen.

Die Münchner zeigen sich wie üblich als Publikumsmagnet, was ihnen ein randvolles Zelt beschert. Ausnahmsweise sind aber diesmal auch die hinteren Plätze durchaus begehrt, lässt sich von dort aus doch gleichfalls recht prächtig Fußball schauen. Wer allerdings tatsächlich diese Richtung bevorzugt, verpasst eine ekstatische Show, die nicht nur der Band alles abverlangt.

„Here Come The Fire“ ist der explosive Einstieg in den 40-Minuten-Gig, für den die Bayern ausgezeichnet präpariert scheinen. Immer wieder fordern die Zuschauer mit Emil-Bulls-Rufen das Quintett zu neuen Höchstleistungen heraus und verwandeln das Areal zu einer einzigen Fanmeile. Frontmann Christoph bedankt sich ausführlich für die entgegenschlagende Euphorie, verweist darauf, dass hier ihr mittlerweile vierter Auftritt beim With Full Force stattfindet und beteuert, dass es eben genau diese Momente sind, die die Band am Leben halten.

Auch nach dieser kurzen Verschnaufpause machen Emil Bulls weiter Dampf. Klargesang und Growls wechseln genauso heftig und intensiv, wie melodische und brachiale Anteile. Die Anwesenden werden in die Knie gezwungen, um kurz darauf gemeinschaftlich auszubrechen und zu „The Jaws Of Oblivion“ wird einfach nur heftig abgerockt. Kurz gesagt, in diesen Minuten schenken sich beide nichts, außer ein großartiges Erlebnis.

Schließlich wird noch ein Freiwilliger gesucht, der mit seiner Aura das gesamte Zelt erfüllen kann. Leider spürt man so gar nichts davon, dafür darf er aber zu „When God Was Sleeping“ den nächsten Circle-Pit anführen. Die Hochstimmung wird auch weiter ausgenutzt und zum Abschlusstitel „Worlds Apart“ gibt es noch eine fette Wall Of Death. Die Hände fliegen ein letztes Mal in die Höhen, um den knalligen Song bis zum großartigen Finale zu unterstützen.

Was bleibt, ist ein ausgepumptes Publikum, welches sich nicht nur auf das bald erscheinende Album „Sacrifice To Venus“ freuen darf, sondern ebenso auf die kommende Tour im Oktober.

Setlist:

Here Comes The Fire
The Most Evil Spell
Battle Royal
Not Tonight Josephine
The Jaws Of Oblivion
Ad Infinitum
Between The Devil And The Deep Blue Sea
Time
Nothing In This World
When God Was Sleeping
Worlds Apart  

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