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With Full Force 2014

Sommer, Sonne, harte Klänge

Eingängige Songs präsentieren die Rogers

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Rogers

Bereits seit 2006 besteht die Düsseldorfer Punkrockband Rogers. Immerhin konnte man vier Jahre nach Gründung schon auf einige Touren mit bekannten Szenegrößen und eine in Eigenregie entstandene EP zurückblicken. 2012 unterschrieben sie schließlich bei People Like You Records, was für die Rogers sicher den befreienden Schlag bedeutete. Schließlich wurde ihr Album „Flucht nach vorn“ nicht nur mit reichlich Lob bedacht, sondern die Band gar als neue deutsche Punkrock-Hoffnung gefeiert.

Dass die Düsseldorfer mit dem traditionellen Punk brechen, wird schon beim ersten Titel klar. Stattdessen gibt eine moderne Version, die mit treibenden Riffs, clever gesetztem Doppelgesang und eingängigen Mitgröl-Refrains um die Ecke kommt. Auch in der Außenwirkung scheint sich das Quartett etwas zu unterscheiden, immerhin prangt auf ihren Aufstellern gut lesbar der Sponsor, was in dem Genre durchaus recht selten zu sehen ist. Sei's drum, immerhin scheint dies offensichtlich wirklich ausreichend Energie zuzuführen. Denn unbestritten geht das Quartett mit Entschlossenheit zu Werk und kann ebenso mit ansehnlichem handwerklichen Können punkten. Textlich bewegt man sich zwischen Alltag und Sozialkritik, wobei große Teile der Lyrics leider heute dem Sound zum Opfer fallen.

Immerhin sorgt „Alles für nichts“ für einen anständigen Schub, der auch vom Publikum aufgenommen wird. Und egal, ob man die Texte kennt, versteht oder auch nichts von Beidem zutrifft, die Musik geht durchaus in die Beine, zumal sie über einen guten Hieb von Massentauglichkeit verfügt. Zu „Allein“ sind dann aber die Stimmbänder aller Anwesenden gefragt, um den Refrain mit Riesenchor zu unterstützen. Der Bitte von Frontmann Chri wird nur zu gerne nachgekommen, zumal das angestimmte „Oooh“ nicht wirklich für Überforderung geeignet scheint.

Ein nachträglicher Geburtstagsgruß wird ausgesendet und das folgende „Stiller Wunsch“ kurzerhand dem Nicht-Mehr-Geburtstagskind Sarah gewidmet. Damit ist der halbstündige Saunagang auch schon fast beendet. Nochmals wird zum Mitklatschen aufgefordert und auch dieses Ersuchen wird vom Publikum erfüllt. Damit verwandelt sich der letzte Song „Für immer“ zu einem gelungenen, wie auch schweißtreibenden Abschluss des Konzerts.

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