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With Full Force 2013

20 Jahre Hardcore-Familie

H2O präsentieren sich bestens aufgelegt

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H2O

Wasser gibt es jetzt nicht von oben, sondern ausnahmsweise mal auf der Bühne. H2O sind angekündigt und dies reicht, um das Zelt der Nebenbühne bis auf den letzten Platz zu füllen.
Die New Yorker sind mittlerweile seit knapp 20 Jahren im Geschäft und doch scheint sich kein bisschen Müdigkeit bei ihnen einzustellen.

Mit „Nothing To Prove“ wird eröffnet und die Messlatte bezüglich des Tempos gleich hoch angesetzt. Dass sie dem bestens gewachsen sind, verdeutlicht vor allem Frontmann Toby Morse, der ununterbrochen die Bühne beackert. „Still Here“ steht dem in keiner Weise nach und spätestens an dieser Stelle ist man doch froh, dass draußen keine 30°C sind.

H2O schaffen mit ihren zwei Gitarren und dem Bass eine druckvolle Soundwand, die einfach nur umhaut. Besonders die ausgiebigen Bassparts von Adam Blake stechen immer wieder ins Ohr und geben den Songs den letzten Kick. Hier nur einfach von Hardcore zu reden, ist schlicht und ergreifend untertrieben. Treibende einpeitschende Punkanleihen stehen hier melodiösen Parts gegenüber, Metaleinflüsse schielen um die Ecke und vertragen sich bestens mit den Hardcoreattacken. Was herauskommt, ist ein ganz eigener Stil, der einfach nur genial ist. So schwankt auch das Publikum immer zwischen Pogo, springen oder einfach nur abfeiern. Letzterem ist man allerdings besonders zugetan und einige Fans werden tatsächlich auch auf die Bühne vorgelassen, um dort mitzusingen.

Mit „War Pigs“ bringen H2O eine gelungene Version des Black Sabbath-Titels auf die Bühne. Leider ist damit aber auch schon die Zeit gekommen, um zu scheiden. Schlusspunkt ist „What Happened“ und hier bekommen die New Yorker Unterstützung von Lou Koller, der seines Zeichens Frontmann von Sick Of It All ist. Schöne Überraschung und ein noch besserer Abschluss eines viel zu kurzen Konzertes.

Setlist:

Nothing To Prove
Everready
Still Here
Familiy Tree
One Life, One Chance
War Pigs
What Happened?

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