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With Full Force 2012

Schweres Unwetter überschattet ein ansonsten fantastisches Festival

Madball spielen auf ihrem Lieblingsfestival

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Madball

Wenn sich ein Festival mit voller Kraft auf Metal und Hardcore stürzt, dann gehören die NYHC-Legenden von Madball selbstverständlich endlich auf die Mainstage.
„You are Ready for some New York Hardcore?“ Mit dieser und der Frage, ob der Mosh Pit bereit ist, stürmt Freddy Cricien auf die Bühne.

Mit „Get Out“, „For My Enemies“ und „We The People“ krachen die ersten Songs nacheinander frontal ins Publikum. Flankiert wird Freddy von Hoya und Mitts an Bass und Gitarre. Jay treibt an den Drums immer wieder vorwärts, dadurch gepusht brüllt der Frontmann ein ums andere Mal seine aggressiven Lyrics raus. Der Sänger springt und rennt dabei über die Mainstage, als ob ihm dieser Käfig zu klein ist. Welch Wunder, trennt ihn doch ein viel zu breiter Graben von der HC-Gemeinde.
Am Rand der Bühne verfolgt derweil die anwesende Hardcore-Prominenz begeistert das wütende Treiben und Do Or Die waren sich eh im Vorfeld nicht zu schade, den Soundcheck für den Gig zu übernehmen.

Mit „Empire“ folgt ein Stück von dem gleichnamigen aktuellen Album, welches 2010 erschien. Es wird weiter geprügelt, was das Zeug hält, und mit dem Klassiker „Can’t Stop Won’t Stop“ nochmals einer drauf gesetzt. In den kurzen Pausen zwischen den Songabschnitten zeigt sich die Band begeistert von dem Festival, welches laut eigenen Bekundungen ihr Favorit in Europa sei. Ähnlich dürften die Veranstalter von Madball denken, gehören die Amerikaner doch zu den Stammgästen hier. Die treuen Anhänger der Band werden ebenfalls nicht vergessen und so schallt nun „Thanks For Your Support“ aus den Boxen. Überwältigt von der Tatsache, das immer wieder neue Fans hier auftauchen, treiben wieder aggressive Riffs voran. Die wütenden Texte werden von den Fans förmlich aufgesogen und wie bei „R.A.H.C.“ die Textzeile „You want Hardcore? Real Hardcore?“ zurück auf die die Bühne katapultiert.

Freddy huldigt nun seinem Bruder Roger Miret, welcher ihn zum Hardcore brachte. Und sie verleihen der Bekundung mit dem Agnostic Front- Klassiker „It’s My Life“ Nachdruck. Zum Finale hält es Chris von Do Or Die nicht mehr am Bühnenrand. Zu „Infiltrate The System“ stürmt er Hoyas Mikro, um beim Refrain mitzushouten. Freddy reißt sich derweil sein Shirt vom Oberkörper und befördert das begehrte Souvenir kurzer Hand in den Mosh Pit. Stilecht bedankt sich dieser, beim leider letzten Song des Sets „Hardcore Still Lives“, mit einer Wall Of Death. So verabschieden sich die beiden Seiten zufrieden, glücklich und abgekämpft.

Setlist:

Get Out
For My Enemies
We The People
Empire
Can’t Stop Won’t Stop
Hold down
Spit On Your Grave
Never Had It
All Or Nothing
R.A.H.C.
Look My Way
The Beast
It’s My Live
Pride
Infiltrate The System
Heaven Hell
Hardcore Still Live

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