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With Full Force 2012

Schweres Unwetter überschattet ein ansonsten fantastisches Festival

Eyes Set To Kill eröffnen auf der Hard-Bowl-Bühne

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Freitag, 29. Juni

Die erste Anreisewelle beginnt bereits Donnerstag und so gibt es des Abends die erste Zusammenkunft vor der Leinwand, um sich gemeinsam das Halbfinalspiel Deutschland-Italien anzuschauen. Die Erkenntnis, das Shamballa-Armbändchen den Fußballgott auch nicht milder stimmen, saß tief und war schmerzhaft.
Am Morgen des Freitages ist aber die Katerstimmung wie weggeblasen. Sonne und hochsommerliche Temperaturen bringen die Glückshormone auf Trab und so können Pasta- und Grillhähnchenbude friedlich nebeneinander stehen und neidvoll auf die Getränkestände schauen, die sich als klarer Sieger auf dem Platz zeigen.
Skeletonwitch werden zwar nicht eingezählt, eröffnen aber dennoch pünktlich 14 Uhr das 19.With Full Force.

Eyes Set To Kill

Nachdem Skeletonwitch eine Runde Black-Metal in die Massen geballert haben, ist es nun an der US-Metalcore-Band Eyes Set To Kill, auf der Hard-Bowl-Bühne zu eröffnen. Bereits 2003 von den Schwestern Alexia und Anisse Rodriguez gegründet, hat sich die aktuelle Besetzung, nach vielen Wechseln, mit Caleb Clifton und Cisko Miranda vervollkommnet.

Nach kurzer Begrüßung geht es gleich energiegeladen ab. Trotz tropisch anmutenden Temperaturen im Zelt lässt sich das überwiegend junge Publikum nicht lange zum Mitspringen bitten. Musikalisch weiß das Quartett aus Arizona mit solidem Metalcore zu überzeugen. Zu den brachialen Riffs der überaus ansehenswerten Schwestern und dem Schlagzeuggewitter von Caleb brüllt Cisko wütende Growls abwechselnd zu Alexias Cleangesang ins Mikro. So entsteht bei Songs wie „Darling“, „The Secret Between“ oder „Broken Frames“ der Circle Pit nicht unerwartet. Schließlich fordert der Frontmann auch die erste Wall Of Death, nachdem er sich (sichtlich zu warm angezogen) schweißüberströmt sein Hemd vom Körper reißt.

Mit „The Fallen“ präsentiert man einen neuen Song auf dem vorletzten Gig ihrer Europatour. Innerhalb dieser halben Stunde bekommen somit alle Anwesenden einen positiven Eindruck vom bisherigen Schaffen der Vier und hinterlassen bei den meisten die Hoffnung, auf ein baldiges Wiedersehen auf Deutschlands Metal-Bühnen.

Auch auf der kleineren Bühne gibt es somit einen satten Einstieg ins Festiavl, mit abgekämpften Fans und einer sichtlich zufriedenen Band. Damit geht es ab zum nächsten Bier und so zum nächsten Konzert.

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