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With Full Force 2012

Schweres Unwetter überschattet ein ansonsten fantastisches Festival

Bei Flogging Molly bleibt kein Hemd trocken

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Flogging Molly

Zwar gibt es kein frisch gezapftes Guinness, dafür aber reichlich energiegeladenen Irish-Folk-Punkrock von dem Headliner der Tentstage. „We are Flogging Molly and this is what we do!“ Mit diesen Worten begrüßt Dave King die wartende Fangemeinde.

Und schon rastet die gut gelaunte Meute zu den ersten Klängen von „Drunken Lullabies“ aus. Dieser Sound geht sofort ins Tanzbein und bildet so den Startschuss zu einem irisch angehauchten Volksfest in einem völlig überfüllten Zelt. Überall ist das das Glückskleeblatt-Logo der Folkpunks zu sehen. Das tanzende Partyvolk liegt sich in den Armen und bei den schweißtreibenden Rhythmen wird selbst das Bier brüderlich geteilt. Schließlich will hier keiner etwas verpassen und für die Jungs und Mädels vom mobilen Bierausschank ist beim besten Willen kein Durchkommen mehr möglich.

Doch nicht nur im Publikum herrscht Platzmangel, auf der Bühne bietet sich das gleiche Bild. Das Septett, welches sich aus einer Folk- und einer Punkfraktion zusammensetzt, bildet eine breite Front am Bühnenrand. Noch dazu herrscht da oben ein genauso stark ausgeprägter Bewegungsdrang wie unten. Jedoch erweist sich die kleinere Bühne genau als der richtige Ort, tut die Nähe zur Fangemeinde dem Konzert doch sichtlich gut. Beide Seiten beweisen sich dies immer wieder und dies sehr zum Leidwesen der Security, die hier nochmals Schwerstarbeit verrichten muss. Von Dave geht ein Dank ans Publikum, welches auch nach drei Tagen Dauerfeier der Band so ausgiebig huldigt.

Vor „The Power’s Out“ wird darauf hingewiesen, dass hinter dem trink- und tanzfreudigen Song auch eine Botschaft steckt und dieses Lied an die Banker auf der Wall Street rausgeht. Danach wird zu Tin Whistle und E-Mandoline aber schleunigst wieder das Tanzbein geschwungen. Im Bühnenhintergrund stoßen die Musiker abwechselnd  mit ihren Freunden von den Street Dogs an, auf das auch keine Musikerkehle trocken bleibt.

Leider endet das Set schon nach einer feucht-fröhlichen Stunde mit „Seven Deadly Sins“. Zum Trost geht es aber direkt von der Bühne ins Publikum, um hier weiter Autogramme zu schreiben.

Setlist:

Drunken Lullabies
Requiem For A Dying Song
Speed Of Darkness
Revolution
Whistles The Wind
Saints And Sinners
Like Of You Again
Swagger
The Power’s Out
Float
Devils Dance Floor
Salty Dog
If I Leave This World Alive
What's Left Of The Flag
Seven Deadly Sins

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