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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands

Sick Of It All - Nicht nur die sportliche Fitness ist eine stetige Konstante der Band

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Caliban

Nachdem sich die Festivalbesucher flüssige Nahrung in Form von Bier, oder hier und da auch etwas zum Beißen organisiert haben, strömen sie kurz vor dem Auftritt von Caliban zurück zur Mainstage, wo gleich in erster Linie diejenigen beglückt werden, bei denen das Herz durch rasende Core-Klänge dazu veranlasst wird ein paar Schläge zuzulegen. Kurz bevor die Band die Bühne betritt herrscht jedoch gebannte Stille. Lediglich vereinzelte Pfiffe und Rufe hallen durch den Dunst.

Caliban sind mittlerweile eine Art Stammgast auf dem With Full Force. So souverän wirkt auch ihr Auftritt vor den vielen Fans, die sich die Metalcoreler aus dem Pott nicht entgehen lassen wollen. Diese preschen mit „Love Song“ auf die Bühne, Andy brüllt sich vom ersten Ton an die Seele aus dem Leib und die anfängliche Stille ist Geschichte.

Bereits zum zweiten Song „My Time Has Come“ von ihrem vorletzten Album „The Awakening“ lassen es Caliban nicht nur musikalisch ordentlich heiß werden. Links und rechts neben der Bühne richten sich hohe Feuersäulen in Richtung Himmel auf und Denis singt zeitgleich die Refrains in einem wunderbaren Klargesang. Und damit auch die Fans ordentlich auf ihre Kosten kommen, bekommen sie anschließend die Gelegenheit, in einer Wall Of Death bei „No One Is Safe“ einen gewaltigen Fleischhaufen zu kreieren.

Während in der Menge immer mehr Aktion losbricht und sich auch der ein oder andere Crowdsurfer nicht lange bitten lässt, steigt die Zahl der herrenlosen Portemonnaies im Bühnengraben plötzlich rasant an. Wie viele davon ihren Besitzer wiederfinden werden, ist fraglich, momentan aber auch eher Nebensache.

Um ein wenig Abwechslung in das Festivalgeschehen zu bringen, tritt auf der Bühne plötzlich eine großes Schlauchboot in Form einer Palmeninsel zu Tage. Eine junge Frau aus dem Publikum bekommt die Gelegenheit, sich in diesem Boot über die Menge tragen zu lassen. Trotz Andys Ermahnung vorsichtig mit der zerbrechlichen Fracht umzugehen, bleibt es wohl überflüssig zu erwähnen, dass das Projekt Wellenreiten auf Händen bald gescheitert ist und sich der Passagier auf dem Boden wiederfindet. Am Ende eines viel zu kurzen Sets gibt es einen romantischen Funkenregen zu bewundern, der bei dem letzten Song „Nothing Is Forever“ vom Bühnenhimmel regnet.

Setlist:

1. Love Song
2. My Time Has Come
3. It's Our Burden To Bleed
4. No One Is Safe
5. I Will Never Let You Down
6. I've Sold Myself
7. Forsaken Horizon
8. 24 Years
9. Nothing Is Forever

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen