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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands


The Devil´s Blood

Folglich ist nun die Düster-Kombo aus Holland The Devil's Blood am Zuge, um auf psychedelische Art und Weise ihre satanistischen und okkulten Texte an den Hörer zu bringen. Nachdem bekannt ist, dass The Devil's Blood ihrem Headliner-Status auf dem Rock Hard Festival nicht gerecht werden konnten und die Ränge leer gespielt haben, warten viele mit Spannung auf die Band um Frontfrau „The Mouth Of Satan“ Farina. Diese kann durchaus eine eindrucksvolle und gut wirkende Stimme vorweisen, die allerdings ein wenig in den Gitarrenklängen untergeht. Bevor ihre Stimme erklingt, bohrt sich ein quälender Wurm in Form eines sehr lange andauernden Gitarrentons in die Ohren. Farinas starre Haltung wirkt, gepaart mit der doch recht psychedelischen Musik ziemlich ermüdend. Auf der Bühne bietet sich in den nächsten 45 Minuten der selbe Anblick wie man es gewohnt ist. Zu „Come Reap“ schreitet die blutüberströmte Band auf zu neuen Taten. Doch trotz der Bewegungen, die von den beiden Gitarristen ausgehen, bleibt die Show minimalistisch und unspektakulär. Gibt man sich keine Mühe auf Texte der Songs „River Of Gold“ oder „Voodoo Dust“ zu lauschen, machen sich nur sehr selten und ganz zaghaft Unterschiede bemerkbar. Ertappt man sich dann auch noch dabei gedanklich abzuschweifen, oder sich in ein Gespräch verrannt zu haben, wundert man sich, wie lange ein einzelner Song doch sein kann, der eigentlich aus mehreren besteht. Doch das Tierblut und das puppenartige Umherstehen muss auf viele eindrucksvoll wirken, schließlich gibt es 2010 kein größeres Festival, auf dem man The Devil's Blood nicht antreffen kann.

The Devil's Blood würde auf dem With Full Force wohl wieder gut als Rausschmeißer dienlich sein. Ihre Rettung vor der entstehenden Leere ist Amorphis, die auf die blutverschmierten Bretter von The Devil's Blood treten dürfen. Während sich im Zelt Ruhe ausbreitet, herrscht nebenan, bei der Mainstage, bereits reges Treiben. Wo vor kurzem noch Slayer gespielt haben, werden jetzt bereits die Bühnen und Buden abgebaut und alles dem Erdboden gleich gemacht.

Setlist:

1. Come Reap
2. River Of Gold
3. Waxing Moon Over Babylon
4. House Of 10.000 Voices
5. Rake Your Nails Across The Firmament
6. Heavens Cry Out For The Devil's Blood
7. Graveyard Shuffle
8. Voodoo Dust
9. Christ Or Cocaine

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen