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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands

The Last Supper

Letzte Instanz

Nach dem eher mäßigen Auftritt Slayer und einem abgehetzten Hinüberhechten zu The Last Supper stehen dort plötzlich Letzte Instanz auf der Bühne. Die Running Order hätte jetzt zwar The Devil's Blood angekündigt, aber so folgt auf einen kleinen Dämpfer gute Stimmung. Schade ist jedoch, dass viele Fans der Band gar nichts von dem Spielzeitenwechsel mitbekommen haben und aufgrund dessen erst spät, oder teilweise auch zu spät, von diesem Tausch erfahren haben. Die Letzte Instanz marschiert mit dem Intro „Mea Culpa“ auf die Bühne und schiebt direkt „Mein Engel“ hinterher, womit sie sofort klar machen, dass für die nächsten 40 Minuten das Tanzbein geschwungen werden darf. Die große, sieben Mann starke Band aus Dresden kann dabei zusätzlich mit Cello und Violine auftrumpfen, was für vollkommen andere Töne auf dem With Full Force sorgt. Zu „Flucht ins Glück“ packen die Instanzen direkt die Pyros aus, um das ermattete Publikum aufzuwecken. Möchte man die Musik der Kapelle in eine Schublade stecken, so kann man dies wohl am besten in die Kategorien Alternativ Rock mit reichlich Folk-Einfluss packen. Die gesamte Band hat dabei mindestens genauso viel Freude wie das Publikum und hüpft bei „Tanz“ munter über die Bretter, die in den letzten Tagen schon so einiges aushalten mussten. Die Setlist ist gespickt mit Liedern vom aktuellsten Album „Schuldig“ und bringt neben den beiden ersten Liedern des Sets auch „Komm!“ hervor. Die Teilchen der Hitdichte drängen sich jedenfalls dicht an dicht und die eingängigen Songs machen Lust auf mehr. Als wären die Fans nicht schon genug unterhalten, folgt noch ein „Mitmach-Schrei-Spielchen“, bei dem der motivierte Festivalbesucher seine schreiende Stimme einfach dem Barometer anpassen soll, das mit Hilfe von Zeigefinger und Daumen gebildet wird. Der Sinn dahinter wirkt für den ein oder anderen wohl nicht gänzlich durchsichtig, denn die Letzte Instanz kann durchaus zufrieden mit dem Feedback des Publikums sein. Mit „Rapunzel“ ist der Auftritt von den sympathischen Instanzen leider schon beendet und es geht weniger heiter weiter im Programm.

Setlist:

1. Mea Culpa & Mein Engel
2. Flucht ins Glück
3. Tanz
4. Mein Gott
5. Finsternis
6. Komm!
7. Mein Todestag
8. Rapunzel (Song 2)

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen