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With Full Force 2010

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Mustasch

Nun folgen vier verdammt coole Schweden, welche die Mainstage gewaltig rocken. Mustasch werden von einem großen Volk freudig begrüßt und Sänger Ralf Gyllenhamar präsentiert diesem direkt mal seine deutschen Sprachkenntnisse. Einer seiner Lieblingssprüche bleibt dabei „Prost ihr Säcke!“, worauf das Publikum natürlich gerne mit einem „Prost du Sack!“ zurück brüllt.

Die Melodien der Gitarre und die rauhe, rauchige Stimme von Ralf fügen sich zu erstklassigen Hardrock zusammen. So wird „Heresy Blasphemy“ von schweren Gitarrenklängen eingeleitet und entwickelt sich zu einem Song, der einfach nur rockt. Aber eigentlich kann dieses Prädikat an jeden Titel der Setlist von Mustasch vergeben werden, dazu gehören unter anderem „Mine“ und „Black City“. Obwohl sich die Aktivität auf der Bühne in Grenzen hält, kommen Mustasch in keiner Weise langweilig rüber. Mit Gesang und Rythmus-Gitarre ist es halt nicht so einfach seinen Platz am Mikroständer zu verlassen. Die Aktivität beschränkt sich dann auf Bier trinken in den Pausen zwischen den Liedern, begleitet von glorreichen deutschen Ansagen wie der immer wieder gestellten Frage: „Alles gut? Alles klar?“. Nicht zu vergessen:“Prost ihr Säcke!“. Diese Konversation reißt bis zum Ende nicht ab und sorgt für so manchen Schmunzler im Publikum. Dieses hat jedenfalls seine Freude an den Schweden und ist eifrig am Bangen, sofern die Songgeschwindigkeit das zulässt. Eine steigende Anzahl scheint hingegen auch fußfaul zu werden und lässt sich auf dem ausgetrockneten Erdboden nieder. In welcher Form auch immer der Gig genossen wird: So cooler Rock erfreut das Herz und bekommt erstklassige Resonanz. Nachdem das Gitarrensolo am Ende verklungen ist (übrigens eines von vielen), verlassen Mustasch die Bühne und Ralf Gyllenhamar verabschiedet sich neben dem obligatorischen „Prost ihr Säcke!“ mit einem fröhlichen „Gute Nacht!“. Aber das wollen wir jetzt mal noch nicht hoffen, schließlich warten noch einige erstklassige Bands auf eine Menge lauschende Ohren.</!-->

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