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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands

Crowbar

Schlagartig wird es doomiger auf dem With Full Force. Kirk Windstein und seine Mannen von Crowbar erobern die Mainstage. Der Kontrast zwischen den beiden Bands konnte kaum intensiver gewählt sein. Kam gerade nur ein wüstes, hektisches Gekeife und Geschrabbel durch die Boxen gequollen, verlangsamen sich diese Komponenten nun schlagartig. Dabei ist es eine Wonne, Kirk beim Singen zu beobachten. Er singt mit furchtbar viel Gefühl und verzieht bei Liedern wie „All I Had I Give“ und „I Am Forever“ sein Gesicht immer wieder zu Mienen, die Bände sprechen. Bei diesem Auftritt wird einmal mehr deutlich, warum sich die Band „Brecheisen“ nennt. Wie ein schweres Stück Metall legt sich die Musik in alle Ecken und versucht sich den Weg in jeden Gehörgang frei zu stemmen. Crowbar können mittlerweile auf eine über 20-jährige Bandgeschichte zurückblicken, in der sie acht Studioalben und unzählige Liveauftritte verzeichnen können. Genauso solide wirkt auch der Auftritt. Keiner der auf der Bühne stehenden Musiker scheint sich von irgendetwas erschüttern zu lassen. Die Fans sind jedoch nach wie vor verhalten. Entweder lastet ihnen der schwere Sound zu sehr im Magen, oder aber der Drang nach diversen Pits am Anfang des Festivals ist noch zu stark. Auch als Crowbar den nächsten Titel „Planets Collide“ Peter Steele widmen, ist der Beifall am Merch-Stand kaum noch zu vernehmen. Vielleicht genießen die Fans auch einfach die Anwesenheit und die Klänge der Band, denn allzu häufig bekommt man Crowbar heutzutage nicht mehr live zu sehen. In der Tentstage bei Arkangel ist allerdings auch nicht viel mehr Fanaktivität zu verzeichnen, was letztendlich wohl auch an dem gerade laufenden Fußballspiel liegen mag. Bei den heißen Temperaturen ist es auch mal eine willkommene Abwechslung, sich einfach nur vor der großen Leinwand zu aalen und bei der WM mitzufiebern.</!-->

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen