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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands


Grand Magus

Den wohl undankbarsten Platz in der Running Order haben die sympathischen Schweden von Grand Magus auf's Auge gedrückt bekommen. Während die Auftritte von Frei.Wild und Walls Of Jericho verschoben wurden, spielen die traditionsbewussten Doom/Stoner Metaller in die ersten zwanzig Minuten des Fußballspiels hinein. Dementsprechende Leere macht sich vor der Mainstage breit. Zwar sind einige Fans gekommen, sich die grandiose Gitarrenarbeit und JBs markante Stimme nicht entgehen zu lassen, doch Grand Magus hätten in jedem Fall wesentlich mehr Beachtung gefunden, wenn ihnen die deutsche Elf nicht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Dabei hat insbesondere ihr neuester Metal-Hammer „Hammer Of The North“ besonders viel Beachtung verdient. Ein grandioses Album, das in vielen Ohren Eindruck hinterlässt und von dem auch einige Songs wie das gleichnamige „Hammer Of The North“ nicht nur dem reinem Metal-Herzen Lust auf mehr machen. Zu allem Überfluss bekommt Sänger JB vor dem Titel „Sylver Into Steel“ auch noch Beziehungsstress mit seiner Gitarre, die kurzerhand beschließt, nicht so zu spielen, wie es von ihr verlangt wird. So zögert sich der flüssige Ablauf des Gigs ein ganzes Stück heraus. Nachdem die Probleme beseitigt wurden geht es gewohnt Riffig weiter im Takt. JBs eindrucksvolle Stimme macht es sich wieder im Gehörgang gemütlich und der traditionelle Metal macht Lust auf mehr, weil er alles andere als eintönig und langweilig daherkommt. Als die Veranstalter gemerkt haben, dass vor der Mainstage nur wenig Betriebsamkeit vorzufinden ist, kommt er doch tatsächlich auf die glorreiche Idee, auf der Leinwand neben der Bühne ebenfalls das Fußballspiel zu übertragen, womit sich nach und nach die Reihen ein wenig verdichten. Sehr bedauerlich für Grand Magus, dass ihnen das Spiel in die Quere gekommen ist. Eine ehrenvolle Pommesgabel für einen dennoch absolut souverän und gut gespielten Metal-Auftritt. Die Fans haben mit Sicherheit keinen Grund zu meckern.</!-->

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Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen