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With Full Force 2010

Tropische Wärme, Fußballweltmeisterschaft und massig hochkarätige Bands

Lay Down Rotten

Der Himmel erhellt sich langsam und man kann bereits den Sonnenaufgang erahnen. Leichter Nebel legt sich über das Festivalgelände, als Jost von Lay Down Rotten zu später Stunde blutverschmiert auf die Bühne kommt. Mit seinem präsenten Erscheinungsbild und der dumpfen Stimme kommt Jost wie eine willkommene Abwechslung daher. Zudem wird bei Lay Down Rotten sehr viel Wert auf gute Gitarrenarbeit gelegt. So entlocken Daniel und Nils ihren Klampfen gleich zum ersten Song „Gospel Of The Wretched“ ordentliche Riffs mit Wiedererkennungsgarantie. Auch die anderen Songs lassen musikalisch nicht nach und auch das Lied mit dem sympathischen Titel „The Sound Of Breaking Bones“ lässt die vielen Propeller weiter rotieren. Trotz aller Liebe zur Melodie darf man sich Lay Down Rotten nicht zu zimperlich vorstellen. Im Gegenteil: Songs wie „Where Spirits Lie Dead“ oder „He Who Sows Hate“ fehlt es unter Garantie nicht an notwendiger Brachialität. Eine gute Mischung also, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Und diese Mischung trägt zudem sogar noch einen Namen: Death Metal mit ordentlich Grind-Einflüssen bekommt das mittlerweile etwas leere Zelt um die Ohren gehämmert. Auch als der letzte Song „Reconquering The Pit“ sich dem Ende neigt, scheint sich Jost noch immer nicht die Seele aus dem Leib gegrowlt zu haben und auch der Rest der Band macht den Eindruck, als ob sie gerne noch das ein oder andere Lied hinterher schleudern würden. Doch aus die Zeit des guten Riffing, und weiter im Takt der Running Order.

Setlist:

1. Gospel Of The Wretched
2. Where Spirits Lie Dead
3. The Sound Of Breaking Bones
4. Through Ashen Plains And Purple Woods
5. Altering The Whore
6. Heartwork (Carcass)
7. He Who Sows Hate
8. Hours Of Infinity
9. Reconquering The Pit

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