Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Winternachtstraumfestival 2010

Volles Haus - erstklassige Bands - Fans feierten bis zum Schluss
Zum Thema

Dark Age

So gar nicht unterkühlt wurden auch die Norddeutschen Dark Age empfangen. Vielmehr wurde das Ganze eine heiße Nummer, denn die Hanseaten konnten auf ein bestens aufgelegtes Publikum blicken, welches sich auch bei melodisch deathmetallischen Sounds ordentlich zu bewegen wusste. Dark Age wurde nur in spärliches Licht getaucht, und die Nebelmaschine blies im Akkord immer wieder frische Nebelschwaden aus ihrem kleinen Maul. Der Moshpit entwickelte sich zu einem rasendem Monstrum, sodass die Ordner erstmalig korrigierend eingreifen mussten. Bei „Fix The Focus“ schien sich die Menge bis weit hinter dem Horizont in einem rauschähnlichen Tanzbangpogspiel zu befinden, was auch von der Gruppe manchmal mit Unmut belegt wurde.

Setlist:

Intro
Seven
Zero
Dying Art
Minus Exitus
10 Steps To Nausea
Fix The Focus
Last Words
Zeitgeist (Ghost In A Machine)
Kingdom Nevercome
Suicide Crew
Daily Combat

Unleashed

Bei den Death Metallern aus Schweden stellte sich im Vorfeld lediglich die Frage, welche Songs sie aus dem Repertoire zeitloser Dampfhämmer auswählen würden. Doch es hätte auch anders kommen können, denn beinahe hätten Unleashed ihren Gig canceln müssen, da Schlagwerker Anders mit gebrochenen Rippen seinen Sitzplatz hinter den Fellen antrat. Hut ab vor dieser souveränen Leistung.

Standesgemäß hobelten Unleashed tight und aggressiv ein Best Of-Programm in die Runde, und dabei wurde auch ausgiebig in der eigenen Vergangenheit gewildert. „Midvinterblot“ oder auch „Hammer Battalion“ sind Gefahrgüter ersten Kajüte, denn zwangsläufig schüttelt sich die Rübe von selbst. Wunderbar auch die Zeitreisen zum „Into Glory Ride“ und als Zugabe dem nicht minder genialen „Before The Creation of Time“. Danach war dann Schluss, denn Fronter Johnny teilte mit, dass sie nun einen toten Drummer hätten. Nichts ging mehr, schlicht viel zu kurz, aber genial. Toller Headliner.

Setlist:

Winterland
Blood Of Lies
This Is Our World Now
Midvinterblot
The Greatest Of All Lies
Hammer Battalion
Joy In the Sun
The Final Silence
The Longships Are Coming
Into Glory Ride
This Day Belongs To Me
Death Metal Victory
--------------------------------------
Before The Creation Of Time

Bloodwork

Den Paderborner Metalcorlern Bloodwork wurde die Aufgabe angetragen, das diesjährige Winternachtstraumfestival zu beenden. Und diese verübten die fünf Recken auch tapfer, obwohl auch sie mit einem starken Zuschauerschwund wie einen Abend zuvor The Mercury Arc zu kämpfen hatten. Und wie eine Parallele 24 Stunden am selben Ort zuvor unterstützen die Fans auch Bloodwork noch nach Leibeskräften – Moshpit inklusive. Nicht schlecht Herr Specht, was die jungen Burschen noch für ein Feuerwerk gegen halb zwei morgens abfeuerten und so ganz nebenbei mit Tracks wie „Hellhound“ oder „The Enemy Within“ Werbung für die aktuelle Scheibe „The Final End Principle“ machten. Ein anstrengendes Ende für ein anstrengendes Festival mit Rekordbesucherzahl – und jetzt noch 365 mal schlafen, dann ist in Arnsberg wieder die Hölle los.

Setlist:

A Thousand Suns
Hellbound
Graveheart
Deadline
Apophis
Cold
Destination: Nowhere
The Enemy Within
Demonic
The Eternity
Syndrome
Insufficient

Seite
comments powered by Disqus

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging