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Winternachtstraumfestival 2010

Volles Haus - erstklassige Bands - Fans feierten bis zum Schluss

Nightmare - so ganz ohne Alptraum

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Tharsys

Symphonisch getragener kamen im Anschluss Tharsys aus Arnsberg daher, deren Gothic Rock mit Metal-Anteilen und auch einigen Death-Sprengseln bei den Fans gut ankam. Nun gut, ein wenig wird hier auch der Heimspielbonus gewirkt haben. Sei es drum. Die Musik unterstreichend passierte auf der Bühne jetzt nicht wirklich viel, die Songs standen eindeutig im Mittelpunkt. Leider haben Tharsys die eigene Vergangenheit komplett ausgeblendet, denn bis auf die beiden neuen noch nicht veröffentlichten Tracks „Weakness“ und „Corona… The Murder In Me“ drangen ausschließlich Tracks vom aktuellen Album „Under Her Dead Hands“ ins Ohr. Schade auch, dass Sara mit ihren ausgedehnten Vocalparts ausschließlich hinter dem weiter hinten links befindlichen Keyboard wie abgestellt wirkte. "Black“ wurde durch einen Gastgeiger aufgewertet und machte Lust auf mehr.

Setlist:

Intro
The Price Of Empathy
Halls Of Desolation
Weakness
Corona…The Murder In Me
Black
Devilseed

Jack Slater

Nicht zum ersten Mal packten die Kölner Jack Slater beim Winternachtstraumfestival die brutale Death Metal-Keule aus, schließlich haben sie schon 2006 zur Unterhaltung beigetragen. Die Vier sind natürlich mit einem ganz eigenen Humor ausgestattet, was auch immer wieder durch die Ansagen von Frontmann Horn eindrucksvoll untermauert wurde. So gab er Persönliches preis, indem er von seiner Penis-Spielaktion einen Abend vorher erzählte, oder aber zur Einleitung von „Metzgore“ den Nazis und sonstigen Idioten auf dieser Welt ein „Fickt Euch“ ins Mikro rülpste.

Die Fans hatten ihren Heidenspaß am Geschehen und quittierten die Leistung dort im Rampenlicht mit einem brutalen Moshpit. Basser Chris war an diesem Abend Ziel zahlreicher bissiger Kommentare, und zu allem Überfluss fiel der Basssound auch für volle zwei Songs aus. Gebremst wurde da niemand, und Jack Slater konnten wiederholt einen erfolgreichen Gig in ihre Historie einbetten.

Setlist:

Blut/ Macht/ Frei
Kinderfresser II
Timmy
Omniscience
Amnestia
Extinction Aftermath
Dysthymia
Rohrspast
Metzgore

Highland Glory

Mit den Norwegern Highland Glory versuchte eine weitere Band, die vorzügliche Stimmung des Festivals auszubauen. Glanzstück war sicherlich die Sängerin Trine Elise, die nicht nur über ein wunderschönes Stimmchen verfügte, sonder auch ein richtiger Hingucker war und bei der männlichen Zunft wohl auch für den einen oder anderen freudigen Tropfen im Hosengewebe sorgte. Trine war auch sehr auf Kommunikation mit dem Publikum bedacht und versuchte sich in deutscher Sprache. Lediglich der Opener „Twist Of Faith“ schien neueren Datums zu sein, die weiteren Songs hatten schon mindestens fünf Jahre auf dem Buckel. In „From The Cradle To The Brave“ wurden dann die üblichen Mitklatsch- und Singspielchen abgehalten, dankbar von den Fans aufgenommen. Beim „One Last Chance“-Finale nutzte Gitarrist Lars die Gelegenheit, gleich mit seiner Digiknipse ein Erinnerungsfoto vom Publikum zu schießen.

Setlist:

Twist Of Faith
Break The Silence
Surreality
Spirit Of Salvation
From The Cradle To The Brave
One Last Chance

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