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Winternachtstraumfestival 2010

Volles Haus - erstklassige Bands - Fans feierten bis zum Schluss

Die Exoten Týr machten richtig viel Spaß

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Mob Rules

Aus dem am Jadebusen gelegenen Wilhemshaven reisten die Power Metaller Mob Rules an. Unerwartet gut reagierten die Fans auf die melodische Ausrichtung. Dabei scheiden sich häufig an Klaus' Stimme die Geister, aber an diesem Freitagabend hatte die Band die volle Unterstützung. Klaus war neben seinen hochwertigen Entertainmentqualitäten auch stimmlich voll auf der Höhe, und die komplette Band strahlte vor lauter Spielfreude ein Selbstbewusstsein aus, dass es eine Freude war zu sehen, wie ab „Veil Of Death“ das Eis völlig brach und zahlreiche Bangeinsätze ihre Wirkung nicht verfehlten. Band und Publikum peitschten sich gegenseitig vorwärts. Und voller Übermut unterstrich der Frontmann, wie sehr ihnen der Gig gefallen hatte, indem er mit der Hand bei „Black Rain“ auf die Becken hieb. Und wenn das noch nicht reichte, gab es beim abschließenden „Hollowed Be Thy Name“ noch zahlreiche Klatschunterstützung – und da war es egal, ob der Black Metaller oder die Power Metallerin die Achseln lüftete.

Setlist:

Children Of The Flames
Trial By Fire
Astral Hand
Veil Of Death
Last Farewell
In the Land Of Wind And Rain
Black Rain
Hollowed Be Thy Name

Sacred Steel

So richtig schön old schoolig gab es dann wieder einen auf die Glocke – und Sacred Steel waren schuld. Die Süddeutschen kamen eh mit einem bärenstarken Release namens „Carnage Victory“ ins kühle Sauerland. Sacred Steel geben live einfach immer alles, selbst wenn Frontmann Gerrit seine Stimmbänder nicht unter Kontrolle hat. Aber beim Winternachtstraumfestival war alles im grünen Bereich, und so flogen sowohl auf, als auch vor die Bühne die frisch gekämmten Locken um die Wette. Immer wieder nett die Laufeinlage bei „Battle Angel“, wenn sich alles kreuz und quer über die Bühne tummelt und aufpassen muss, wieder zur rechten Zeit ihren Platz einzunehmen. Besonders hervorzuheben ist aber Gerrits Ansage zu den kirchlichen Päderasten, die es einfach nicht lassen können, immer wieder Jugendliche anzutatschen. Aber diese Ansage war für den erfolgreichen Auftritt nicht notwendig. Vielmehr feierten die Fans in schönster Gemeinsamkeit ein schon jetzt als gelungen zu betrachtendes Festival.

Setlist:

Metal is War
Battle Angel
Charge Into Overkill
Sacred Bloody Steel
Slaughter Prophecy
Denial of Judas (Heaven Betrayed)
Hammer of Destruction
Broken Rites
Heavy Metal To The End
Open Wide The Gate
Wargods Of Metal

Orden Ogan

Um ca. 22 Uhr lag es an den Hausherren, den Stimmungspegel hochzuhalten. Und das funktionierte prächtig. Die Arnsberger rund um Frontmann Seeb, der auch für diese Veranstaltung verantwortlich war, konnten kaum glauben, dass sich unglaubliche 600 Nasen Richtung Bühne bewegten. So konnte Seeb voller Stolz mitteilen, dass die hohe Zahl an Gästen ein Rekord für alle bisherigen Freitage darstellte.

Fast drei Wochen vorher feierten Orden Ogan in Essen ihre CD-Release-Party und spielten dabei den Headliner an die Wand. Und dieses konnten sie auch gleich wiederholen, was auch nicht durch den gerissenen Gitarrengurt beim Fronter unterbrochen wurde. Völlig perplex wirkte die Combo bei der Aufforderung zur Wall Of Death, welche dann von Chefe höchstpersönlich angezählt wurde. Ganz gleich, ob die Haare sich mit denen des Nachbarn verknoteten, ganz gleich, ob sich beim heftigen Ausdruckstanz der eine oder andere Bluterguss auf der warmen Haut sichtbar abzeichnete – es war Feierlaune pur zu spüren. Natürlich gab es auch neues Material auf die Ohrmuscheln, und beim Videohit „We Are Pirates“ schleppten zwei knackige Bräute eine Seemannskiste auf die Bühne und verteilten den süßen Lollischatz unter das freudig erregte Volk. Doch auch dieser Gig endete viel zu schnell, und alle heftigen Zugabeforderungen blieben unerfüllt.

Setlist:

Intro
To New Shores Of Sadness
Reality Lost
All These Dark Years
Welcome Liberty
Mystic Symphony
We Are Pirates!
Angels War
Splattered In A Half Minute

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