Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Winternachtstraumfestival 2010

Volles Haus - erstklassige Bands - Fans feierten bis zum Schluss

Orden Ogan nutzen den Heimvorteil gnadenlos aus

Zum Thema

Die siebte Auflage des Winternachtstraumfestivals dürfte als Erfolg für die Veranstalter verbucht werden. Neben einigen kaum nennenswerten Schwierigkeiten war der Feierfaktor hoch, die gute Laune ausgelassen, die Bands ausnahmslos gut drauf. Was benötigen die Organisatoren noch, um sich für eine weitere Auflage im Jahre 2011 zu engagieren?

Schattenspieler

Mit etwas Verspätung lag es an Schattenspieler, am Freitag um kurz nach 17 Uhr das Festival zu eröffnen. Zu diesem Zeitpunkt tummelten sich schon gute 150 Fans in den Lokalitäten, gut zwei Drittel war auch der Bühne zugewandt.

Musikalisch gehörten die Wülfrather eher zu den Außenseitern, denn der rockige Gothicsound hob sich schon deutlich vom restlichen Billing ab. Schattenspieler leben hauptsächlich vom Stageacting des Frontmanns David, der gekonnt und theatralisch durch das Set führte, und dem Bassisten Ili, der des Öfteren seine lange Matte in Schwingungen versetzte. Zuerst schicken uns Schattenspieler mit der Eröffnung in die „Dunkelheit“, um dann zu fragen, wo der Weg denn sei. Zumindest hatten einige noch nicht den Weg in die Schützenhalle gefunden, allerdings war es auch noch undankbar früh. Starker Nebeleinsatz untermalte die Stimmung perfekt bei der ausgedehnten neuen Version von „Schattenspieler“. Beim Rausschmeißer „Caelum Obscurum“ wurden die Fans dann endlich richtig wach, denn neben einigen Klatscheinlagen und mitsingendem Ohoho beendeten Schattenspieler einen tollen Gig souverän, konnten allerdings nicht die Zugabenrufe bedienen.

Setlist:

In Dunkelheit
Wo ist der Weg
Schattenspieler
Riesen
Es gibt kein Licht
Caelum Obscurum

Contradiction

Mit purer Spiellaune stark grimassierend hobelten die Thrasher Contradiction deutlich energischer in die Runde. Sie legten auch gleich mit dem Titeltrack „The Essence Of Anger“ ordentlich los. Die ersten BangerInnen schüttelten das edle Haupt, schon ganz ansprechend der Zuspruch um diese Zeit. Es hatte sich schon letztes Jahr gezeigt, dass in Arnsberg Old School Thrash sehr gut ankommt, und davon konnten die Wuppertaler auch heuer profitieren. Tracks wie „Your God“, die gleich mit einem starken Old School Riff um die Ecke kommen, oder aber auch das schon länger bekannte „Hate Patrol“ animierten für rhythmische Halsverdrehungen. Basser Andreas hielt es nicht mehr auf der Bühne aus und zockte ein paar Einlagen im Fotograben. Die gute Laune sahen die Fans genauso und ehrten die Show gleich auch mit der ersten Pogoeinlage des Festivals.

Setlist:

The Essence Of Anger
The Warchitect
Your God
The Spectator
Hate Patrol
Demon
Break the Oath

Torian

Weiter ging es dann nach knapp 15 Minuten mit Torian aus Paderborn. Power Metal schien nicht gerade zu den bevorzugten Musikrichtungen zu gehören. So musste Torian mit einem deutlich verhaltenerem Publikum zu recht kommen. Erfahrung hatten sie aber genug, ein träges Publikum aus dem Wachkoma zu erwecken, und spätestens beim mit starken Doublebass-Attacken getriebenen „Dragonfire“ inklusive Joggingeinlage konnten dann doch die ersten winkenden Haarzipfel gesichtet werde. Allerdings blieb es übersichtlich, da half auch das Abschlussmedley nicht wirklich aus der Patsche. Tolle Band, müdes Publikum.

Setlist:

Headless Redeemers
Flame of Mourning
Dragonfire
Eternal Dreamless Sleep/Souls of Fire-Medley

Seite
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann