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Winternachtstraum Festival 2009

Versus Sunrise

Zum Thema

Ryse

Der Auftritt der Band Ryse aus Sundern sollte den Festival-Samstag einläuten. Zugegeben: Wenn man nach dem gestrigen Abend noch zu aufgedreht war und nach dem Verlassen der Halle eventuell privat noch weiter gefeiert hatte, war man am Samstag auch vielleicht noch etwas müde und noch nicht so ganz bei der Sache. Zudem ist der Job eines Openers ja immer etwas schwierig, oder kann sich schwierig gestalten. Zu Beginn des Sets von Ryse fanden sich auch nur ca. 30 Seelen vor der Bühne ein. Seit der Bandgründung im Jahre 2005 haben die Jungs wohl noch nicht allzu viele Gigs gespielt, so machte es zumindest den Anschein. Denn Stageacting suchte man während der 30 Minuten, die die Band zur Verfügung hatte, nahezu vergebens.

Im Verlauf des Gigs wurden die Jungs ganz allmählich ein wenig lockerer, aber gerade in diesem Punkt müssen die Musiker noch dringend an sich arbeiten, denn so gewinnt man keine Fans hinzu. Die Jungs sind alle noch viel zu sehr mit sich und ihren Instrumenten beschäftigt als damit, mit den Zuschauern zu interagieren. Außer gelegentlichen Sprüngen des Sängers wurde nicht allzu viel fürs Auge geboten, aber gerade das ist bei einem Liveauftritt unabdingbar.

Zu dem recht statischen Stageacting kamen zu allem Übel auch noch technische Probleme mit dem Mikro von Sänger Philipp, der dann schlussendlich ein Mikro von der einen Bühnenseite nahm, damit das Problem behoben werden konnte. Für diese Art von Mucke, die gute Momente in sich trägt, war – zumindest an diesem Tag - viel zu wenig Bewegung auf der Bühne.

Setlist:

  1. Echoes
  2. Obsessed
  3. Suicide Instruction
  4. Silence in Pain
  5. Pigshaped Beast
  6. Industrial Clasp
  7. Deathtrip
  8. One

 

Eradicator

Da sich vor dem Gig der Jungs aus Lennestadt etliche Kuttenträger direkt vor der Absperrung zur Bühne versammelten, war klar, was nun kommen würde: Eradicator, die dem guten, alten Old School Thrash Metal mit ihren Stücken huldigen. Und so hatte sich die Menge an Zuschauern vor der Bühne im Gegensatz zum Aufkommen bei der ersten Band des Tages auch direkt verdoppelt.

Dieser Gig stellte für Jan, den neuen Mann in der Band auch gleich eine Premiere dar, war es doch die Live-Feuertaufe. Die hat Jan auch zufrieden stellend hinbekommen. Hätte man diese Hintergrund-Info nicht gehabt, hätte man nämlich nicht vermutet, dass da ein ganz frisch in die Band eingestiegenes Mitglied auf den Brettern steht.

In der Ansage zu „War In My Head“ brachte Sänger und Gitarrist Sebastian die Sache auf den Punkt: „Ich spare mir große Reden. Es ist Samstagmorgen, wir haben die ganze Nacht durchgesoffen, ich hab so´n Kopf“ und weiter ging´s.  Seltsam allerdings war, dass trotz höherer Publikumsdichte als zuvor bei Ryse trotzdem recht wenig Action im Pit zu beobachten war. Nur vereinzelt konnte man bangende Köpfe ausmachen. Dies lag vielleicht auch daran, dass auch bei Eradicator dem Thema Stageacting viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde.

Daher fand auch die Aufforderung vor dem letzten Song leider nur vereinzelt Anklang, als Sebastian sagte: „Strengt noch mal eure Nackenmuskeln an, denn „Nothing But Ashes Remains!“Aufgrund des fehlenden Unterhaltungswertes, der von der Bühne ausging, schienen am Ende des Gigs auch die recht zahlreich erschienenen Besucher nur mäßig begeistert von der Band.

Setlist:

  1. Possessed By The Devil
  2. Capital Runishment
  3. War In My Head
  4. Evil Twisted Mind
  5. Tornado Of Souls
  6. Nothing But Ashes Remains!
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