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Winternachtstraum Festival 2009

Adorned Brood

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The New Black

The New Black durften dann als fünfte Band an diesem Freitag antreten. Direkt nach den Thrashern von Hatred durfte man gespannt sein, wie das Publikum nun auf den Heavy Rock reagieren würde. Nach dem sehr gelungenen Einstieg mit „Why I Burn“ wollte Sänger Fludid erstmal wissen, ob die Sauerländer Bock auf Rockmusik hätten. Nach einhelliger Bejahung der Frage führte er aus: “Wir versuchen euch zu befriedigen.“ Und das taten die Würzburger auch: „More Than A Man“, „Simplify“ und „Drive“ zeigten deutlich ihre Verwandtschaft zu Nickelback oder auch den altgedienten Thin Lizzy. Starke pushende Mischung, die auch beim anwesenden Publikum gut ankam.

„Not Me“ und „Love Is Blue“ sorgten dann für einen gelungen Mittelteil des Sets, bevor Fludid ein wenig lokale Kultur abfragte: „Wer weiß, wie das Schützenpaar heißt?“ Da keine Antwort kam, meinte er nur: „Hm, ich auch nicht“ und weiter ging es mit „Welcome To Point Black“. Stark, wie man das Publikum auf Betriebstemperatur brachte, auch wenn die rechte Seite vor der Bühne nun eine richtig große Feier begann. Zu „Coming Home“ kamen dann auch recht deutliche „Hey, Hey, Hey“-Sprechchöre aus dem Publikum durch. Jawohl, die Party im Publikum war im vollen Gange und sollte nun auch ihren Höhepunkt finden.

Normalerweise freuen sich die Musiker auf der Bühne ja, wenn sie mit Unterwäsche beschmissen werden, aber hier flog dem Sänger eine doch recht männliche Grobrippunterhose im Zweiten Weltkriegs-Stil um die Ohren. Gekonnt mit einem Herz, den Bandinitialen „TNB“ und einem Kussmundabdruck verziert. Die „Anziehen-Chöre“ wurden aber missachtet und Fludid fragte sich nur, ob er das Souvenir mit nach Hause nehmen solle oder lieber dem Winternachtstraum-Merchandisestand spendieren sollte. Leider war dann aber auch schon die Zeit soweit fortgeschritten, dass nur noch „Everlasting“ gezockt werden konnte.

Klar, dass das Publikum nicht damit einverstanden war und laute Zugaberufe ertönten, was die Band anscheinend in diesem Ausmaß auch nicht erwartet  hatte. Wenn man bedenkt, dass The New Black die einzige Heavy Rock-Band des Tages war, räumte sie doch kräftig ab.

Setlist
1.    Why I Burn
2.    More Than A Man
3.    Symplify
4.    Drive
5.    Not Me
6.    Love Is Blue
7.    Welcome To Point Black
8.    Coming Home
9.    Everlasting

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