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Winternachtstraum Festival 2009

The New Black

Zum Thema

Agamendon

Die erste richtig harte Band betrat anschließend in Form von Agamendon die Bühne. Die Jungs aus dem Ruhrgebiet verstehen es eindeutig, wirklichen Melodic Death Metal zu spielen. Viel Death Metal trifft auf melodiöse Elemente, dreimal härter als die klassisch als Melodic Death Metal-Band bezeichneten Veteranen von Children of Bodom, bei denen vom Todesmetall nicht mehr viel übrig geblieben ist.

Die Band begann ihren Auftritt mit dem Opener „Selected & Death“ vom 2004er-Album „The Toxic Way Of Life“. Mit „Fallout“ folgte anschließend ein Song des aktuellen Albums „Nuclear Rodeo“.  Sänger Dugi überzeugte schon hier mit abwechslungsreichen Vocals, indem er über weite Strecken tiefe Growls hören ließ, aber auch hin und wieder in höhere Gefilde vorstieß.

Sowieso schienen die Fünf genau zu wissen, was sie da taten und legten ein recht hohes Maß an Professionalität vor. Mit „Army Of Oz“, „Awaken“ und „Toxic Zombie“ ging es weiter im Set und die Stimmung vor der Bühne war für eine recht frühe Band am Tage überdurchschnittlich gut. „Wollt ihr auch mal ins Fernsehen?“, spielte Dugi auf die über den Köpfen der Zuschauer schwebenen Kamera an. „Dann zeigt mal, was ihr draufhabt!“. Die Fans der Band ließen sich das nicht zweimal sagen und unterstützen die Band auch während der letzten Songs „Under Water“, „Downwards“ und „Invading“ mit euphorischem Headbanging.

Setlist:
1.    Selected & Dead
2.    Fallout
3.    Army Of Oz
4.    Awaken
5.    Toxic Zombie
6.    Under Water
7.    Downwards
8.    Invading

 

Hatred

Ein zünftiges bayrisches Schunkel-Lied mitten in der Schützenhalle des sauerländischen Oeventrop. Na, wenn das mal nicht das Intro der Schweinfurter Thrasher von Hatred ist. Obwohl sich durch ebendiese Klänge etliche Neugierige ihren Weg von der Raucher / Merch-Halle in Richtung Bühnenhalle bahnten, fanden sich insgesamt gesehen doch weniger Zuschauer vor der Bühne ein als es noch zuvor bei Agamendon der Fall gewesen war.

Nachdem Sänger Matthias der Schönheit der sauerländischen Landschaft gehuldigt hatte, indem er Parallelen zu der fränkischen Heimat der Band entdeckte, zockten sich die Jungs durch ihr Set. Was gleich auffiel, war, dass sich die Band – gerade, was ihre Live-Qualitäten anbelangt, gewaltig weiter entwickelt hat, seitdem die Formation das erste Mal von uns während der ersten Triple Thrash Treat-Tour zusammen mit Cripper und Spectre Dragon in Augenschein genommen worden ist.

Die gute Live-Performance blieb auch im Publikum nicht unbeachtet, was in immer wieder aufblühenden Moshpits auszumachen war. Songs wie „Moshcrew“ waren  aber auch im wahrsten Sinne des Wortes ein Garant für Bewegung vor der Bühne, aber auch auf den Brettern war einiges an Bewegung auszumachen.

Sänger Matthias bangte und poste wie verrückt, Gitarrist Martin und sein Kollege Frank wechselten immer mal wieder die Bühnenseite und zeigten wie auch Tieftonbediener Harald jede Menge Energie und Spielfreude.

Unterm Strich bleibt einerseits das Fazit eines sehr soliden Gigs und des weiteren eine Stimmung, die einen frohen Mutes in die Zukunft blicken lässt, was die Band anbelangt, denn die Jungs haben in der letzten Vergangenheit offensichtlich sehr viel an sich gearbeitet und so bleibt es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Fanbase in größerem Stil erweitern wird.

Setlist:
1.    Resurrections
2.    Explosions
3.    No Escape
4.    Madhouse Symphonies
5.    Moshcrew
6.    Follow The Leader
7.    Caught In The Pit
8.    Metal Massacre


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