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Winternachtstraum Festival 2009

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Burden of Grief

Was am vorigen Tag an Long Distance Calling war, war diesmal die Aufgabe von Burden Of Grief. Hatte sich der Veranstalter am Freitag für ein ruhiges Ausklingen des Festivals entschieden, ging es am Samstag deutlich lauter zu. Die Position nach dem eigentlichen Headliner ist für die Bands normalerweise eher weniger attraktiv, doch die Fünf nahmen es mit Humor: „Wir sind Burden of Grief und, Babies, wir schmeißen euch jetzt raus!“, kommentierte Sänger Mike die Aufgabe des Rausschmeißers.

Dazu ist die Band tatsächlich bestens geeignet. Gefühlte 20 mal härter als auf Platte feuerte die Band einen Hammer nach dem anderen in die Menge. „Vita Reducta“ machte den Anfang. Mit Zuschauern gefüllt war jetzt nur noch die erste Reihe, dahinter begann direkt ein riesiger Moshpit – alle anderen hatten sich bereits direkt nach Axxis auf den Weg nach Hause oder in die Vorhalle gemacht. Doch das hätten sie lieber nicht tun sollen, denn Burden Of Grief überzeugten auf ganzer Linie. Die Band schien in Topform zu sein und begeisterte mit Songs wie „Swallow The Sun“, „The Nightmare Within“ und „The Game“ so ziemlich alle noch Anwesenden. Logisch, denn wer jetzt noch da war, war es nur wegen Burden Of Grief.

Der gesamte Auftritt hatte trotz professionellem Stageacting einen ganz speziellen Underground-Flair. Nur wenige Leute waren noch da, doch die gaben alles und vernichteten auch die letzten Energiereserven gnadenlos. Beim Metallica-Cover „The Four Horsemen“ gab es kein Halten mehr. Anschließend forderte Sänger Mike zum „letzten Circle-Pit des Festivals“ auf und sollte diesen auch bekommen.

Sympathisch führte man weiter durchs Programm: „The Killer In Me“ von „Death End Road“ und „Cold Fire“ vom 2001er-Album „On Darker Trails“ folgten, bevor „Running Scared“ den Auftritt von Burden of Grief und damit das Winternachtstraum Festival 2009 endgültig beendete.

Setlist:
1.    Vita Reducta
2.    Swallow The Sun
3.    The Nightmare Within
4.    The Game
5.    The Four Horsemen
6.    The Killer In Me
7.    Cold Fire
8.    Running Scared

 

Es lässt sich zurückblicken auf ein rundum gelungenes Festival. Die Bandauswahl war abwechslungsreich, aber durchweg qualitativ hochwertig. Selten hörte man auf einem Festival einen derart brillanten Sound. In der Running Order gab es trotz knapp kalkulierter Umbaupausen keine nennenswerten Verspätungen. Einzig die Getränkepreise lagen etwas über der Norm, doch angesichts des unschlagbaren Preises von nur 26 Euro für ein Zwei-Tages-Ticket waren diese durchaus zu verkraften.

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