Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Winternachtstraum Festival 2009

Agathodaimon

Zum Thema

Batallion

Dann kamen die Schweizer Battalion, nicht zu verwechseln mit diversen anderen Bands oder gar den belgischen Todesmetallern gleichen Namens. Die Band startete mit „Thrash Maniacs“ kräftig durch und konnte zumindest schon mal bei den Old School-Thrash Metal-Fans Punkte sammeln. Die sehr große Vorliebe der Band zu Slayer ließ sich aber zu keiner Zeit verbergen. Und irgendwie hatte man das Gefühl, auch wenn ab und zu mal Metallica durchzuschimmern schien, dass es sich hier mehr um eine Coverband handelte. Nur die Texte passten nicht. Aber im Nichtrauchervorraum wurden während des Gigs schon Versuche unternommen, auf die Mucke Slayertexte zu grölen, und dies soll wohl auch ganz passabel gelungen haben.

Ob „Headbangers“ oder auch „Running Alone“, man konnte zumindest die Stimmung halten. Da sich Sänger Silvan Etzensperger aber auch mit seiner Gitarre beschäftigen musste, blieb natürlich der Bewegungsradius recht eingeschränkt und so hatte das Publikum natürlich auch wieder einen recht großen Kontrast zu der vorherigen Band. Nach „Wings“ wurde dann angkündigt: “We got some Thrash Metal for some fucking Thrash Metal Fans!” Obwohl das eigentlich schon nach ein paar Sekunden ihres Auftritts klar war, ging es dann derart mit “Bullet & Death“ weiter.

Etwas überraschend kam dann ein kleines Gitarrenzwischenspiel, welches klassischerweise begann und dann im von Helloween bekannten „Happy Happy Halloween“ endete. Passend aber, da man nun mit „The Fight For Metal“ deutlich im traditionellen Heavy Metal landete. Dann wurde es aber auch schon Zeit für den letzten Song. Mit einem langsamen Einstieg wurde „Defenders“ eröffnet und das metalbegierige Publikum klatschte in Takt mit.

Schön, wie sich dann auch noch in der schnelleren Passage ein großer Moshpit auftat und kräftig abgerockt wurde. Eigenständigkeit hin oder her, das Sauerländer Publikum war begeistert und skandierte lauthals Zugabe-Ru

Setlist:

  1. Thrash Maniacs
  2. Heasbangers
  3. Running Alone
  4. Wings
  5. Bullet & Death
  6. The Fight For Metal
  7. Defenders

 

Gloomball

Die Umbaupause war die erste, die sich ein wenig verlängerte, da ein imposantes Schlagzeug aufgebaut wurde. Dann enterte die Mannheimer Band endlich die Bühne und ging mit ihrem Alternative Rock erstmal in die Vollen. Leider deutete schon der Opener „Embrace The Unknown“ an, dass dieser Act wohl mit einigen Soundproblemen zu kämpfen hatte. Eigentlich als erste Band, denn bisher war der Sound und das Licht eigentlich immer gut bis hervorragend. Bei Gloomball schien hier aber alles deutlich übersteuert.

Schade, denn rocken können die Jungs, aber so dämpfte das doch ein wenig die Stimmung. Zu allem Überfluss gab es dann auch noch ein anderes technisches Problem, welches eine Zwangspause veranlasste. Lustig, wie die Band dann „Alle meine Entchen“ anspielte. Klar, dass so etwas, auch wenn es eine Panne war, bei einem feierfreudigen Publikum ankommt.

Musikalisch konnten aber „Welcome To The Age“ und „Turn Around Someday“ noch mal Akzente setzen, auch wenn bei letzterem ein gewisser Nickelback-Charme nicht zu verschleiern war. Aber man hatte dann ein Herz fürs Publikum und Sänger Alen sagte: “Wir haben euch eine Verschnaufpause gegönnt!“ Weiter ging es dann mit dem wieder kraftvolleren „I`ll Pay“, bei dem der Gitarrist kräftig umher stampfend auf der Bühne die passende visuelle Untermalung hergab.

Da man sich nun zeitlich ein wenig in Verzug sah, wurde mit längeren Ansagen gegeizt und man haute zum Ende noch mit „Clouds Of Your Decay“ und „Unfold“ zwei Songs raus und verließ dann die Bühne, auf der das Schlagzeug wieder abgebaut wurde. Wenn man auf Grund des Schlagzeugumbaus die technische Probleme in Kauf genommen hat, dann hat sich die Band ins eigene Knie geschossen. Potenzial hat die Band wirklich, hier ging aber auch einiges unt

Setlist:

  1. Embrace The Unknown
  2. Fall Into Disgrace
  3. Welcome To The Age
  4. Turn Around Someday
  5. I`ll Pay
  6. Torn Inside
  7. Clouds Of Our Decay
  8. Unfold
Seite
comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen