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Winternachtstraum Festival 2009

Scornage

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The Flaw

Anubiz hatten am vorigen Tag den Auftakt in Sachen Gothic gegeben. Am Samstag war es an The Flaw, an dieser Stelle weiterzumachen. Die Musik lässt sich zwar nicht wirklich vergleichen, da die Industrial-Elemente im Vergleich bei Anubiz deutlich höher liegen und auch die Gesangsstile klar voneinander abweichen, aber die Bewegung in musikalischen Gothic-Gefilden ist bei beiden Kapellen deutlich spürbar.

Als fünfte Band des Tages zogen The Flaw mehr Zuschauer vor die Bühne als jede vorige Formation. Ob das nun an der musikalischen Ausrichtung oder an dem Outfit von Sängerin Alexandra Leu lag, soll hier nicht weiter erörtert werden. Fakt ist, dass die vier einen professionellen Auftritt hinlegten.

„Gift“ und „Nothing Remains“ machten den Anfang im Set. Die Vier schafften durch jede Menge Samples ordentlich Atmosphäre, doch ein Keyboard gab es neben der klassischen Metal-Fraktion nicht. Gerade Bassist Massimo gab ordentlich Gas und auch die anderen Instrumentalisten waren sichtbar darauf bedacht, auch visuell eine gute Show zu geben. Sängerin Alexandra wirkte dagegen etwas distanziert: Der Blick ging stets ins Leere, das Stageacting war eher limitiert.

Dabei strotzte die Musik trotz Gothic-Stempel in den schwereren Headbang-Passagen nur so vor Energie, wie beispielsweise im folgenden starken Song „On A Windowshelf“. Doch in diesem wie auch in vielen anderen Nummern flachte die Musik in der Strophe ab, so dass die Reaktionen im Publikum dann auch eher zwiespältig ausfielen. Weiter ging es mit „Cliffline“ und „Frozen Flowers“. Das letzte Stück des regulären Sets namens „Mute“ ging nochmal richtig in die Vollen und war letztendlich auch die Nummer, die am ehesten im Gedächtnis hängenblieb. Der Doublebass-Einsatz am Ende blies einen nochmal ordentlich weg, bevor am Ende sogar Zugabe-Rufe laut wurden.

Scheinbar hatten The Flaw noch etwas Zeit, denn die Zugabe wurde in Form von „Strange Land“ letztendlich auch gegeben. Hier trat Bassist Massimo zwischenzeitlich ans Mikro. Vielleicht sollte er das öfters machen, denn eine Bereicherung und Gewinn an Vielfältigkeit im Sound ist es auf jeden Fall.

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