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Winternachtstraum Festival 2009

The Flaw

Zum Thema

Versus Sunrise

Mit corelastigen Klängen wollten bei dem diesjährigen WNT wohl weniger Leute beschallt werden, denn zu Beginn des Sets der Mescheder Versus Sunrise hatte sich der Publikumsraum wieder gelichtet. Doch trotz des Zuschauerschwundes boten die Jungs eine ganz passable Leistung, was schön zu sehen war, denn bei so manch anderer Band wirkt sich ein nicht optimal gefüllter Publikumsraum negativ auf die Performance aus, aber nicht so bei Versus Sunrise. Stageacting ist den Jungs kein Fremdwort und wenn die Leute vor der Bühne nicht mitgehen, müssen sie halt dazu gebracht werden. So beackerte Sänger Jan die Bühne und das Posing bei Gitarrensoli war auf jeden Fall auch vorhanden.

Vor „HC Life“ fragte Jan dann das Publikum, weil er die verhalten agierenden Zuschauer aus der Reserve locken wollte: „Wie geht´s euch? Hört sich nicht so gut an. Seid ihr noch angeschlagen von gestern?“ Und als ob die Zuschauer den Weckruf verinnertlicht hätten, entstand während des Gigs der Jungs der erste Moshpit des Tages. So folgten die Festivalbesucher auch dem Wunsch von Jan, der das Publikum zuvor zu „mehr Bewegung!“ aufgefordert und sich einen Moshpit gewünscht hatte. Insgesamt gesehen ein solider Gig, auch wenn das Publikum nicht so ganz mitspielen hatte woll

Setlist:

  1. Intro
  2. Saints
  3. Dying In Slowmotion
  4. Unforgetable
  5. HC Life
  6. Kickboxen
  7. Nuss
  8. Done With You

 

Acrid Tones

Überraschenderweise enterten dann die Mendener Acrid Tones die Bühne. Stormage hatten kurzfristig absagen müssen, da man krankheitsbedingt nicht vollzählig auflaufen konnte. Dies wussten Acrid Tones zu umgehen, denn ihr Sänger enterte die Bühne mit einer Flasche Malzbier, was gut für die Stimme sein sollte, wie er meinte. Die Band startete mit „Heartache Remains“ erstmal durch. Ihr Mix aus Rock mit leichtem Metal-Einschlag konnte nicht ganz so stark punkten. Das Material hört sich noch ein wenig roh und unausgereift an. Trotzdem wusste die Band selbstbewusst den Raum auf der Bühne zu nutzen und rockte mit „Welcome Fear“ weiter.

„Falling To Pieces“ stach eigentlich noch am meisten heraus, der abwechslungsreiche Song, welcher zwischen ruhigeren und rockigeren Passagen hin und her wechselt, sorgte auch wegen seines Refrains für etwas Stimmung. Trotzdem blieb das Publikum ein wenig verhalten. Zu sehr hatte man wohl auf die Power Metaller gewartet, die da auf der Bühne stehen sollten.

„43“ (wurde einem spanischen, alkoholischen Getränk gewidmet) und „Quiet Madness“ haben zwar aufzeigen können, dass in der Band noch einiges an Potenzial zu schlummern scheint, aber das reichte an diesem Tag nicht, um das Publikum wirklich hinter sich zu bringen. Trotzdem brachte man den Gig dann professionell mit „Escape From Here“ zu End

Setlist:

  1. Heartache Remains
  2. Welcome Fear
  3. Falling To Pieces
  4. 43
  5. Quiet Madness
  6. Escape From Here
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