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Whitechapel, Cancer Bats, The Acacia Strain, Impending Doom im Konzert (Köln, April 2011)

Whitechapel überzeugen erneut als kraftvoll aufspielende Liveband

Schweißtreibendes Gitarren-Trio

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Whitechapel

Richtig eng und kuschelig wird es dann bei Whitechapel vor der Bühne. Von der ersten Sekunde herrscht das pure Chaos in der Menge. Die Band aus Knoxville spornt das in ihrem Vorhaben, den Club an diesem Abend zu zerlegen, nur weiter an. Soweit es die Enge auf der kleinen Bühne erlaubt, bietet sie eine schweißtreibende Performance. Richtig eng wird es deswegen, weil sich gleich drei Gitarristen, ein Bassist, ein Drummer und der stets grimmig dreinschauende Fronter Phil den wenigen Platz teilen müssen. Am Rand der niedrigen Bühne drängen die Fans, so dass die Grenze zwischen Band und Publikum fast völlig aufgehoben erscheint – echte Mini-Clubatmosphäre eben.

So können Whitechapel an diesem Abend mit schweißnassem, leidenschaftlichem Livegefühl punkten, verlieren aber – wie auch die drei anderen Bands vor ihnen – durch den schlechten Sound einige Komponenten, die ihrem Sound in der Konservenvariante den wirklichen Reiz verleihen. Die drei Gitarristen Ben, Alex und Zach hauen mit schweren Riffs zwar ordentlich ins Genick; die Frickelparts gehen aber leider unter. Frontmann Phil passt rein optisch gesehen eher in eine Hardcore-Combo als in eine Death Metal-Band, glänzt auch nicht unbedingt mit abwechslungsreichen Shouts, weiß aber, wie man die Meute vor der Bühne richtig im Griff hat.

Whitechapel überzeugen erneut als kraftvoll aufspielende Liveband, die ihr Publikum wirklich entfesseln kann. Leider ist der Auftritt mit seinen 40 Minuten doch etwas kurz geraten. Das, die verpassten Minuten von Impending Doom, der leicht matschige Sound sowie die zum Teil auf Vorschulniveau agierenden Konzertbesucher nehmen dem Abend das Quäntchen, das zu einem richtig guten Konzerterlebnis gefehlt hätte.

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