Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Whitechapel, Cancer Bats, The Acacia Strain, Impending Doom im Konzert (Köln, April 2011)

Whitechapel überzeugen erneut als kraftvoll aufspielende Liveband

Trotz schlechter Bedingungen charismatisch

Zum Thema

Eine kleine Ansammlung von Deathcore-, Modern Death- und Metalcore-Bands, mittendrin die Hardcore-Punk-Formation Cancer Bats, die sich gar nicht so recht ins Billing einfügen will - das verspricht jede Menge freigesetzte Energie an diesem Abend im gemütlichen bis engen Kölner Underground. Wie erwartet ist der übersichtliche Club gut gefüllt, vor allem mit jungen Fans, die sich mit rotierenden Armen und Beinen einmal mehr sehr kampfbereit zeigen. Spätestens beim zweiten Act des Abends, The Acacia Strain, gibt es für die Kampfsportler unter den Deathcore-Fans kein Halten mehr. Da das teilweise mit einiger Rücksichtslosigkeit gegenüber den am Mosh Unbeteiligten geschieht, erfährt die Laune einiger Konzertbesucher einen leichten Dämpfer. Spätestens beim Headliner, wo im Gedränge wenig Platz für ausufernde Karatekicks bleibt, lassen alle gemeinsam ihrer überschüssigen Energie freien Lauf.

Impending Doom

Doch bevor der Hauptact Whitechapel das Underground zum Kochen bringen kann, haben erstmal drei andere Bands die Ehre, die kleine Bühne anwärmen zu dürfen. Bei Impending Doom passiert das leider noch fast ohne Publikum. Da 20 Uhr als Konzertbeginn angekündigt war, finden sich auch erst um diese Zeit die meisten Besucher in der Location ein. Zu diesem Zeitpunkt stimmt die kalifornische Deathcore-Band aber bereits ihren letzten Song an, was weder für das Publikum noch für die Band erfreulich ist. Trotz der Umstände legt sich das Quartett ordentlich ins Zeug, um den wenigen Anwesenden eine gute Show zu bieten.

Auch wenn Frontmann Brook Reeves zu den charismatischen Frontern des Genres gehört, bleibt direkt vor der Bühne noch jede Menge Platz. Impending Doom kämpfen zudem gegen die nicht optimalen Soundbedingungen an, die aus dem mächtig groovenden, mit allerlei Breaks und Feinheiten garnierten, aggressiven Deathcore ein lärmendes Gebilde machen. Anhand der wenigen Minuten, die die Band auf der Bühne zu bestaunen war, konnte man sich dennoch Appetit holen, diese noch einmal unter besseren Bedingungen zu begutachten.

Seite
comments powered by Disqus

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging