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We Butter The Bread With Butter, Shoot The Girl First, Devil Sold His Soul, Yashin im Konzert (Bochum, Oktober 2013)

Vom Moshpit bis Teenie-Alarm unter den Augen der Eltern

Yashin sind die als Opener gleich die Überraschung des Tages

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Ein seltsamer Anblick ist das schon: Draußen warten einige Eltern auf ihre Sprösslinge, sogar für die Show selbst haben sich einige Eltern eine Karte besorgt, um ihren „Aufsichtsambitionen“ nachzukommen. Die Kids derweil kümmern sich schon weit vor Showbeginn nicht mehr darum, eine recht große Traube an Teenies dängt sich meist zentral vor der Bühne, wobei das weiblich Geschlecht – fast durchweg laufende Meter in den ersten Reihen in der Überzahl ist. Erst ab vielleicht Reihe sieben schummelt sich dann auch das männliche Pendant unter, in der heißen Zone quasi, nicht weil hier die Geschlechter auf Tuchfühlung gehen, sondern weil ab hier auch mal ordentlich gemosht wird, wobei die Mucke heute natürlich auch für die eine oder andere Violent-Dancing-Einlage gut sein dürfte. An der Theke derweil stehen sich die wenigen Bedienungskräfte die Beine in den Bauch, denn nur wenige Gäste streben gen Verköstigung. Nein, ein Platz in den ersten Reihen wird doch durch eine Lappalie wie Flüssigkeitszufuhr nicht aufs Spiel gesetzt.

Yashin

Den Auftakt liefern heute die schottischen Yashin, die in ihrer Heimat auch schon Headlinershows abliefern, heute aber in Bochum noch deutlich kleinere Brötchen backen müssen, sich allerdings als kleiner Geheimtipp entpuppen. Wenn man kurz die Biographie der Glasgower studiert, wird schnell der Support der Fans klar, konnten Yashin doch ihre aktuelle, zweite CD „We Created A Monster“ vom Juni 2012 überhaupt erst durch das vorher zur Verfügung gestellte Geld der Fans realisieren.

In Bochum brauchen die Fans auch null Anlauf, um auf den energetischen Niveauzug von Yashin aufzuspringen – eine Band, die ganz sicher ihren großen Zugewinn durch die zwei stilistisch unterschiedlichen Sänger zieht, die beide nicht nur ordentlich in ihre Mikros shouten, sondern auch noch immer präsent die Fans zum Mitmachen animieren. Wird beim Opener und zugleich der Single „New Year Or New York“ geheadbangt, so wird beim anschließenden „Down, But Homeward Bound“ fleißig mitgeklatscht, bei „Sound The Alarm (For Us Tonight)“ legen die Fans dann sogar locker noch eine Mitklatschschippe drauf.

„Macht mal ordentlich Krach“ – das reicht schon früh für ein ekstatisches Schreien, die Fans springen wild hin und her und mit „Coolio“ liefern die Glasgower einen komplett neuen Song ab. „Wer hat das Album?“ will Harry wissen. Und wer sich bisher nicht versorgt hat, wird es sich noch am Merchstand besorgen lassen. Der schwitzige Tee-Auftakt ist geschafft – überzeugend und voll von Energie.

Setlist:

Intro (Awake While I'm Asleep Dubstep Remix)
New Year Or New York
Down, But Homeward Bound
Coolio
Make It Out Alive
Last One Standing
Sound the Alarm (For Us Tonight)
<4
Angel's Son
Stand Up

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