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Wave-Gotik-Treffen 2011

Leipzig vom 9. bis 13. Juni 2011

Man feiert 20 Jahre WGT und 20 Jahre Umbra Et Imago

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Umbra Et Imago

Im Anschluss an den gelungenen Auftakt von Gothminister betreten die berühmt-berüchtigten Umbra Et Imago die Bühne der Agra-Halle. Mit ihrer, gemessen an früheren Zeiten, schlichten Show hat die Band die im Vergleich zur Vorband deutlich angewachsene Menge sofort in ihren Bann geschlagen. Kein Wunder, komplett in kräftige, warme Farben aus Nebelschwaden getaucht, gibt die Combo ein wundervolles Bild ab - wobei den Herren der Schöpfung wohl vor allem die in ein fast durchsichtiges, schwarzes Kleid getauchte Backgroundsängerin Madeleine Le Roy ins Auge fallen dürfte.

Gewohnt charismatisch bezirzt der maritim angehaucht gekleidete Frontmann Monzart die Meute und witzelt, dass seine Aufforderung mitzuklatschen ja schon fast an Unheilig erinnere. Die Leute scheint es nicht zu stören, denn sie quittieren das mit einem herzlichen Lachen und klatschen kräftig mit. Zu Songs wie „Kleine Schwester“, „Lieber Gott“ und „Mea Culpa“ gleicht die mittlerweile zu vier Fünftel gefüllte Halle einem Hexenkessel. Die Menge tanzt, tobt und trällert munter mit. Keine Frage, was da optisch und musikalisch geboten wurde, gehört zum Besten im Genre.

Aber bei 20 Jahren WGT und 20 Jahren Umbra Et Imago muss auch Zeit für Kritik sein. Die nimmt sich Monzart auch und bemängelt die Qualität der Szene-Presse, vergleicht gar mit der BILD und fordert seiner Meinung nach dringend nötige Reformen der schwarze Szene. Außerdem äußert er Kritik am gerade zur Zeit immer weiter ausuferndem Kapitalismus und gibt Tipps zum Umgang mit Faschisten. Wohl aus eigener Erfahrung empfiehlt er, als Taktik gegen die im Kopf ja für gewöhnlich eher langsamen Glatzen: Schlagen, Denken lassen, Wegrennen.

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