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Wave-Gotik-Treffen 2011

Leipzig vom 9. bis 13. Juni 2011

Moonsorrow locken die Metalheads unter den WGTlern an

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Moonsorrow

Montag, der 13. Juni und damit bereits der fünfte und letzte Abend des Wave-Gotik-Treffen 2011. Als eines der letzten Konzerte in der Agra-Halle gibt es jetzt noch mal finnischen Epic-Pagan-Metal der unbeugsamen Sorte. Die bereits 1995 von den beiden Brüder Ville und Henri Sorvali (auch Keyboarder bei Finntroll) gegründete Band Moonsorrow gibt sich die Ehre. Wen überrascht es da, wenn im Publikum für WGT-Verhältnisse auffallend viele langhaarige Metalheads anwesend sind?

Diese wurden auch ganz sicher nicht enttäuscht. Leger gekleidet und mit einigem Blut verschmiert, betreten die fünf Mannen, die von einem einfachen schwarzen Banner mit Schriftzug geschmückte Bühne. Moonsorrow schütteln die unverständlicherweise nur zu einem Drittel gefüllte Halle erstmal ordentlich durch. Druckvoll donnert die Doublebass von Marko Tarvonen aus den Boxen und sofort fangen die ersten Haare an zu fliegen. Klare Sache, jetzt ist erstmal genüssliches Bangen angesagt. Zwischendrin darf aber auch mal kurz geschunkelt werden, schließlich ist der Sound nicht zu knapp von nordischer Folklore beeinflusst. Auf die Frage, ob man denn Spaß habe, antworten sich Moonsorrow kurzerhand selbst und verkünden vollmundig, dies sei das Ende des Spaßes und nun komme Kälte und Dunkelheit. Die Finnen machen keine Gefangenen und bolzen herrlich energiegeladen insgesamt fünf ihrer Songs inklusive dem großartigen “Jotunheim”. Die anwesenden Fans sind in jedem Fall begeistert und lassen keinen Stein auf dem anderen. Bereitwillig unterstützen sie Sänger Ville Sorvali gesanglich, wobei man beim rhythmischen “Uarg” eigentlich nicht von Singen, sondern eher von schreien sprechen kann.

Der Sound könnte mal wieder besser sein, aber damit dürften sich die meisten Besucher mittlerweile abgefunden haben. Auch wenn am Ende dem Wunsch nach einer Zugabe nicht nachgegeben wird, dürften die meisten der geneigten Zuhörer ordentlich auf ihre Kosten gekommen sein.

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