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Wave-Gotik-Treffen 2011

Leipzig vom 9. bis 13. Juni 2011

Still und charismatisch: Carl McCoy von den Fields Of The Nephilim

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Fields Of The Nephilim

Eines der am meisten erwarteten Konzerte an diesem Wochenende dürfte wohl das der Fields Of The Nephilim aus England sein. Das seit 1983 bestehende Projekt rund um Mastermind Carl McCoy hat mit seinem atmosphärischen, fast schon mythischen Gothic Rock mit Hard-Rock-Elementen viele Menschen begleitet und inspiriert.
Dementsprechend ist die Halle gut gefüllt, nicht zuletzt, da die Auftritte dieser Band eher rar gesät sind. Komplett in blau beleuchteten Nebel versunken liegt die Bühne der Agra-Halle da, als sich mit dem Intro “Shroud” langsam einige Schemen erkennen lassen. Vom Sänger allerdings fehlt bis zum fließenden Übergang in den ersten eigentlichen Song jede Spur. Mit dem typischen breitkrempigen Hut betritt der Meister die Bühne und startet mit dem treibenden “Straight Into The Light” vom letzten Album “Morning Sun” von 2005. Ohne viele Worte folgen die Songs “Penetration” und “From The Fire”.

Gewohnt zurückhaltend, mit kurzen Ansagen und wenig Fan-Interaktion konzentriert man sich auf das Wesentliche, nämlich die Musik. Trotzdem ist die Stimmung im Publikum der fast komplett gefüllten Halle annähernd perfekt, schließlich weiß man ja um das Gemüt und das Verhalten McCoys und genießt unter anderem Perlen wie “Moonchild” und  “New God Dawn” in vollen Zügen. Die eher einfache Show profitiert ungemein von der besonderen Aura des charismatischen Frontmanns. Insgesamt eher einfach gehalten, aber aufgrund der Energie und der Tiefe unglaublich  fesselnd. Kaum jemand, der nicht völlig hingerissen ist, leise für sich oder lauthals mitsingt und begeistert applaudiert - es sei denn der- oder diejenige verliert sich gerade in den traumhaften Klängen und Texten dieser Goth-Rock-Legende.

Ohne viel Tamtam und mit einem schlichten “Thank you guys, vielen Dank” endet das Konzert. Alles in allem ein handwerklich perfektes Konzert, das viel Spaß gemacht hat, aber eben auch ohne besondere Höhepunkte oder Schwächen.

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