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W.A.S.P., The Claymore im Konzert (Köln, Oktober 2010)

Geil, aber viel zu kurz

W.A.S.P. waren geil, spielten aber zu kurz

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Genau ein Jahr nach dem ersten Teil der „Babylon Tour“ lassen sich Blackie und Co. wieder für eine Clubtour in Deutschland blicken. W.A.S.P. scheinen zu den Konzertgewinnern zu gehören, denn bei zahlreichen anderen Konzerten sind und waren die Hallen doch nur recht übersichtlich. Die Essigfabrik füllte sich zusehends, ist aber nicht ausverkauft. Davon konnte die heimische Supportband The Claymore gleich auch profitieren, denn nicht nur eigene Fans, sondern auch beinharte W.A.S.P.-Unterstützer waren von der Combo aus Castrop-Rauxel begeistert.

The Claymore

Mit The Claymore hat sich eine Power Metal-Truppe aus Castrop-Rauxel für fünf Dates den Support-Posten gekrallt. Der The-Pit.de -edaktion ist völlig unbekannt, wie es in den anderen Städten bei dieser Tour aussah; in Köln zumindest hatte sich schon eine treue W.A.S.P.-Fanschar von knapp 400 Kuttenträgern in der Essigfabrik versammelt. Davon konnten auch The Claymore profitieren, die für eine Vorband natürlich nur wenig Platz auf der Bühne bereitgestellt bekam. Da die Band nun schon zehn Jahre besteht, hatte sie schon genug Erfahrung sammeln können, um auch vor diesem Publikum bestehen zu könne, zumal sich auch eine nicht unbeträchtliche Schar von The Claymore-Fans mittig vor der Bühne positionierte.

Gleich als Einstand brachten sie mit „The Angels Assassination“ einen aggressiven, aber auch hochmelodischen Einstand nach Maß, und auch der Begrüßungsapplaus ließ sich nicht schlecht an. Die ersten bei „Slaine The Almighty“ aufgeforderten „Hey“-Rufe waren zwar noch extremst zögerlich, doch bei „Silent Scorn“ benötigten die Fans schon keine Anfeuerung seitens der Band mehr und kamen selbst auf die Idee, ein wenig mehr die schon gut angeheizte Stimmung weiter anzufeuern. Ohnehin konnten sich The Claymore gar nicht über mangelnden Fansupport beschweren und leierten dem Publikum immer heftigeren Applaus aus dem Kreuz.

Kai, Sebastian und Christian hatten sichtbar viel Spaß dort oben, strahlten volle Möhre um die Wette und feuerten eine Riffsalve nach der anderen ins sogar teilweise headbangende Volk, und sogar Fellverklopper Hardy schüttelte seine verschwitzten Locken im Takt der Musik. Fronter Andreas glänzte mit seiner herausragenden Gesangstechnik, blieb aber fast nur mit einem Fuß auf der Monitorbox an Ort und Stelle stehen. Zunehmend hatte Andreas auch die Fans im Griff und konnte sich vor „Oblivion“ sogar leisten, die Kölner Fans zu lauterem Jubel aufzufordern.

Bei „Soulseeker“ warfen die Fans ihre Pommesgabeln in die Luft, klatschten heftigst Beifall und konnten bei dem „Fluch der Karibik“-Outro auf eine verdammt starke Leistung von The Claymore zurückblicken. Und das nächste Kapitel als Support für Tarot steht auch schon an.

Setlist:

The Angels Assassination
Slaine The Almighty
Behind Enemy Lines
Damnation Reigns
Silent Scorn
Oblivion
Soulseeker

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