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W.A.S.P., Sapiency, Steel Engraved im Konzert (Köln, August 2011)

Das Kölner Publikum scheint wirklich nur ein Herz für Headliner zu haben

Sapiency ernten schon etwas mehr Applaus

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Sapiency

Beim Phoenix Battle Of The Bands Finale 2011 haben ja Sapiency einen mehr als passablen Eindruck hinterlassen, was natürlich dafür sorgt, dass zumindest bei der angereisten The-Pit.de-Vertretung die Erwartung ein wenig in die Höhe schnellt. Musikalisch scheinen sie allerdings nicht ganz in dieses Tour-Billing zu passen, sind sie doch eher auf Modern-Metal-Pfaden unterwegs und bauen auch des Öfteren einige thrashige Parts ein.

Die Umbauspause ist zumindest recht kurzweilig, tönt doch Testaments „Into The Pit“ aus den Boxen. Doch bald darauf wird schon das Intro für Sapiency eingespielt, das Sextett bevölkert die Bühne, und obwohl sie einen Mann mehr auf der Bühne haben, nutzen sie den knappen Raum deutlich geschickter als noch Steel Engraved zuvor. Vor allem Lars, der für die sauberen Vokalbeilagen zuständig ist, steht kaum still und pest in bester „Hip-Hop“-Manier zwischen Schlagzeug, Bühnenrand und Gitarre hin und her. Dass die Truppe aus Frankfurt schon einiges an Bühnenerfahrung mitbringt, liegt sicherlich nicht nur an den Supportshows für Sonic Syndicate oder die Deathstars, sondern schon vor der Bandgründung 2009 zockten alle in diversen weiteren Mainkapellen.

Zurück zur Show in Köln: Schon der Opener wuchtet mit mehr Macht als alles andere am bisherigen Abend, die beiden Shouter wechseln sich ab, sodass es klare Vocals und auch derbe Shouts auf die Lauscher gibt. Überraschend kommt wegen des deutlich aggressiveren Sounds, dass die Band dann doch einige Fans mehr Richtung Bühne ziehen kann, auch wenn es doch recht übersichtlich bleibt.

„Good Time To Die“ scheppert derart gewaltig mit fast schon grindigen Ausflügen aus den Boxen, dass der erste nennenswerte Applaus aufkommt, bevor dann ein „Jetzt kommt etwas langsames für die Mädels“ für Stimmung sorgen soll – die eingeforderten Feuerzeuge bleiben aber zum größten Teil in den Taschen stecken. Trotzdem gibt es zur Belohnung noch mit „Tomorrow“ Einsicht in das nächste Album, was allerdings auch nur mit magerem Applaus quittiert wird.

Insgesamt kommen Sapiency trotz des erhöhten Härtegrades eine Spur besser beim Kölner Publikum an als noch zuvor Steel Engraved – unterm Strich haben sich aber die Domstädter den Verlust ihrer Reserviertheit für den Headliner des Abends aufgespart.

Setlist:

Isolated
Good Time To Die
Parachute
Tomorrow
Fate’s End
Believe

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