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W.A.S.P., Bulletmonks im Konzert (Bochum, Oktober 2009)

Blackie kam, sah und siegte

Mr. Lawless hat das Publikum im Griff

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Genau einen Tag vor der Veröffentlichung des neuen Albums “Babylon” luden W.A.S.P. in Bochum zum Konzert. Das eröffnete den Fans natürlich keine gute Chance, schon mit dem neuen Material vertraut zu sein. Aber das war eigentlich nicht das Wichtigste, denn das Wichtigste dürfte sein, zu sehen, wie Backie Lawless drauf sein wird. Zu viele Shows wurden schon in den Sand gesetzt beziehungsweise waren derart kurz, als dass man sich sicher sein könnte, eine faire Gegenleistung für sein Eintrittsgeld zu bekommen. Aber bis das klar werden würde, galt es erstmal, den Opener, die Bulletmonks zu begutachten.

Bulletmonks

Die Band startete gut drei Minuten vor der offiziellen Zeit und sah sich natürlich einem erstmal eher reservierten Publikum gegenüber, das wohl zum größten Teil noch nichts von der Band gehört hatte. Der Opener „We`re All Fucked“ und das direkt folgende „My World`s A Show“ zeigen direkt, in welche Richtung die Mucke der Band aus Höchstadt an der Aisch tendieren sollte. Tyler Voxx verkündete dann auch recht froh, dass die Band nun endlich zum ersten Mal in Bochum gastieren würde. Er und der zweite Gitarrist sorgten für die meiste Bewegung auf der Bühne und zollten ihrem eigenen Mosh`n`Roll den gehörigen Tribut.

Stolz verkündete Tyler: „Wir haben seit März unser erstes Album draußen und das ist die erste Single!“ Klar, dass nun „No Gain Just Pain“ an der Reihe war. Zu diesem Zeitpunkt wurden zwar auch schon die Publikumsreaktionen deutlich lauter, aber der Versuch, eine amtliche Mitklatschanimation ins Publikum zu transportieren, klappte noch nicht so ganz. Aber „Tentakle“ konnte den Lärmpegel weiter steigern. Der Einstieg zu „Never Be A Wannabe“ wurde von dem Tier namens „M.Dogg“ am Schlagzeug dann erstmal sabotiert, da er gerade noch ein paar Einstellungen an seiner Hardware veränderte. Die Band nam es mit Humor und gab weiter Gas.

Dann wurde es Zeit, die Band vorzustellen und M.Dogg wurde damit vorgestellt, dass er sich immer wünsche, weit vorne am Rand zu spielen, was dieses Mal auch der Fall war, da das W.A.S.P.-Drumkit schon aufgebaut war. Deshalb sei er auch an diesem Abend viel glücklicher, was er dann auch sofort mit einem Drumsolo unterstrich. Dangerous Dan wurde dann als Grund angegeben, warum sein Bruder und Frontmann keine Gitarrensolos mehr spielt. Logisch, dass da auch ein Gitarrensolo folgte. Natürlich wurde auch der gute Bassist Spreace Jackson nicht vergessen, auch wenn von ihm kein Solo zu Tage gefördert wurde, schade eigentlich.

„Wir kommen nun zu unserem letzten Song, denn dann kommen W.A.S.P.. Also ein letztes mal Gas geben!“ und dann kam „Hang On Lord“. Für mich wie auch für viele im Publikum einer der besten, wenn nicht sogar der beste Song, der an diesem Abend von Bulletmonks dargeboten wurde. Eine starke Show, die auch große Teile des Publikums überzeugen konnte.

Setlist;

1. We`re All Fucked

2. My World`s A Show

3. Blue Lake On Fire

4. No Gain Just Pain

5. Tentakle

6. Never Be A Wannabe

7. Lifestyle Junky

8. Canned Insanity

9. Hang On Lord

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