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Warbringer, Grind Inc., Blood Of God im Konzert (Krefeld, Juli 2012)

Keine Kriegsbringer, mehr Heilsbringer des Thrash Metals

Grind Inc. sind die härteste Band des Abends

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Grind Inc.

Den zweiten Support-Slot des heutigen Abends füllen die Krefelder Grind Inc. aus – zumindest Fronter Christoph und Bassist Thomas hatte man vor knapp einem Monat noch hier mit ihrer Combo Resurrected angetroffen. Grind Inc. stehen für brutalen, technischen Death Metal mit einer gewissen Neigung zum Grind und sind somit musikalisch die härteste Gruppe des Abends. Besonders schön ist es auch zu vernehmen, dass sich die Truppe Ende des Jahres ins Studio begeben will, um dem 2010 veröffentlichten „Lynch And Dissect“-Album einen Nachfolger zu verpassen.

Auch bei den mit Heimvorteil ausgestattenen Deathern sind die Fans erst noch ein wenig zurückhaltend, sodass Christoph unmissverständlich nach „Forever Blood“ klar macht, dass sie nach vorne und die Lücke schleißen sollen. Das lassen sich dann einige nicht nochmals sagen, packen die Luftgitarre aus und headbangen wie irre zu „Voice Of Premonition“ – steigender Applaus ist zugleich Lohn für das unterhaltsame Riffmassaker. Während im Publikum immer mehr Bewegung aufkommt, stagniert es auf der Bühne ein wenig – kein Wunder, hat das Quartett doch nur wenig Platz, bei nur einem Schritt nach rechts würde sich Christoph mit dem Basshals seines Nebenmannes auseinandersetzen müssen, denn dieser kloppt wild grimassierend in die Tieftonsaiten. Mittlerweile haben sich gleich mehrere Headbanger in der ersten Reihe eingerichtet und lassen ausgiebigst die Matten kreisen, sogar Warbringer-Frontmann John Kevill, der sich mittlerweile hinter den Merchstand geklemmt hat, unterbricht seine Surfreise durch Facebook und kann sich ein wohlwollendes Grinsen nicht verkneifen.

Nun ja, auch wenn Christoph meint, dass der nächste Song kurz vor Schlager sei, haut er dann doch lieber mit heftigem Brüllen „Murder And Slaughter Repeat“ heraus, die Headbanger rechts vor der Bühne legen noch einen Zahn zu und lautstark wird nach dem Dank an Jochen sowie dem Rausschmeißer „Executed“ noch eine Zugabe gefordert. „Wir würden lügen, wenn wir nicht vorbereitet wären“, und schon dröhnt mit „Obsession“ die Verlängerung durch die Boxen.

Setlist:

Stillborn Paradise
Forever Blood
Lynch And Disscet
Voice Of Premonition
Congregation Of The Extreme
Praise The Light
Murder And Slaughter Repeat
Executed
Obsession

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