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Warbringer, Grind Inc., Blood Of God im Konzert (Krefeld, Juli 2012)

Keine Kriegsbringer, mehr Heilsbringer des Thrash Metals

Blood Of God eröffnen den Abend

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Natürlich ist ein Konzert an einem Dienstagabend nicht für alle das Wahre, zumal ein Thrash-Metal-Gig ja auch schnell eine größere Belastung für die Muskulatur werden kann. Dennoch treffen sich gute einhundert Thrashheads aller Altersstufen ein, um sich die Amis Warbringer anzutun, die neben einigen Festivalshows auch zwischendurch ein paar kleinere Clubgigs einlegen, um nicht ganz so viele freie Tage zu haben. Mit Grind Inc. und Blood Of God haben auch gleich zwei lokale Bands die Möglichkeit, den Anheizerposten zu übernehmen – vielen Dank an die Kulturrampe Krefeld sowie Jochen von CrossHead, die die Organisation des Abends übernommen haben und einmal mehr einen mehr als zufriedenstellenden Eindruck hinterlassen haben.

Blood Of God

So langsam machen auch die Duisburger Blood Of God Ernst, sind sie doch dabei, endlich an ihrem Debüt zu arbeiten, nachdem sie ja schon vorletztes Jahr mit „The Devil’s Rising“ eine erste 4-Track-EP herausgehauen haben, die bei The-Pit.de in den oberen Punkterängen landen konnte. Dazu kommt auch noch, dass sich auf der Bühne keine Anfänger befinden, haben sie sich doch schon 2008 gegründet und in anderen Bands außerdem reichlich Live-Erfahrungen sammeln können.

Und genau davon kann Fronter Scarmal Kill, der mit einer Extraportion Selbstbewusstsein ausgestattet ist und viele von seinem Gitarrenposten bei Synasthasia bekannt sein dürfte, profitieren, denn immer wieder hat er einen recht lockeren Spruch auf den Lippen und versucht so, die Fans mitzureißen. „Kommt nach vorn, noch sind wir trocken“, so will Scarmal Kill die wie immer bei Openern vorkommende Lücke zwischen Bühne und Publikum schließen – der Erfolg ist allerdings nur bedingt. Aber trotz des Abstands scheinen nicht wenige Anwesende der Band nicht abgeneigt sein, denn der Applaus kann sich durchaus hören lassen und nicht wenige nicken im Takt der powermetallischen Beschallung.

„Früher hatten wir mehr Haare und Frauen, heute mehr Bier und Bauch“, heißt die Aufforderung, doch auch die Haarpracht ein wenig zu „Deus Ex Machina“ in Wallung zu bringen, das Eis der Zurückhaltung schmilzt dann endlich, die ersten Fans rücken Richtung Bühne auf und ab „Vaticano Demonica“ taucht dann endlich der erste Headbanger auf und auch die ersten Luftgitarren mischen mit. „Scheiße warm hier, scheiß auf LED“, denn wenn auch das Wetter draußen nicht gerade vor Hitze aufbegehrt; in der kleinen Rampe ist es deutlich wärmer und Blood Of God sehnen sich danach, dass die Fans auf die Bühne kommen und die Musikanten anfassen – es macht dann halt doch keiner, da hilft auch kein kleiner „Hallowed Be Thy Name“-Ausflug. Der Anfang für einen perfekten Abend ist gemacht.

Setlist:

The Battle
The Camp
Deus Ex Machina
Tower Of Shadows
Vaticano Demonica
Ashes & Dust
666 Ways To Doe
Judgment Day
Master Of The Road

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