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Wacken Open Air 2013

Mehr Sonne, weniger Bier

Devildriver brauchen kein großes Brimborium, um ein amtliches Konzert hinzulegen

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Devildriver

Es wird wieder amerikanisch auf der Party Stage. Devildriver aus Kalifornien haben zum Tanze geladen und eine große Horde Metalfans ist gekommen, um sich die volle Dröhnung Melo-Death abzuholen. Die Amis fackeln auch gar nicht lange und zeigen mit „End Of The Line“ und „Cry For Me Sky“ gleich mal wo der Hammer hängt.

Schon sehr früh fordert der Shouter einen Circle Pit und dieser Wunsch wird nur zu gern erfüllt. Wenn der Kreisel auch (noch) nicht so riesig ist, so erledigen die Teilnehmer ihren Job doch mit Hingabe. Bereits bei „Dead To Rights“ gibt es dann eine erste Wall Of Death. Diese wird zwar noch relativ zaghaft ausgeführt, aber der Grundstein ist gelegt.

So richtig ab geht es das erste Mal aber bei „These Fighting Words“. Der Klassiker räumt mal richtig auf und ein großer Teil der Zuschauer gerät in Bewegung.  Ein „Circle-Pit-California-Style“ soll nun geübt werden. Langsam, ohne bescheuerte Kicks und sonstigen Kram soll sich der Pit seinen Weg bahnen – dies funktioniert zumindest so halb. Der Circle Pit wird eröffnet und nimmt auch große Ausmaße an, aber über eine gewisse Größe kommt er nicht heraus. Das macht aber nichts, die am Kreisel Beteiligten scheinen ihren Spaß zu haben.

Die Band liefert einen tollen Auftritt ab. Ohne viel Gebrabbel ziehen Devildriver ihr Set durch und achten dabei sehr darauf, dass es keine Verwundeten gibt. Mit brachialem Sound scheppern Titel wie „Clouds Over California“ und Konsorten aus den zahlreichen Lautsprecherboxen.

Das ist aber nicht die Besonderheit dieses Auftritts. Das Spezielle ist die enorme Kraft, die die Combo von der Bühne lässt. Ohne Hilfsmittel. Es gibt kein Feuer, keine Show, einfach nur Musik. Das Konzept funktioniert, Devildriver arbeiten extrem konsequent und professionell und vergessen trotzdem die Nähe zu ihren Fans nicht. Doch auch die dichteste Show geht einmal zu Ende und Devildriver wirken mehr als nur zufrieden mit dem Gig in Wacken. Die Fans sehen die Sache ähnlich. Das Konzert der Kalifornier dürfte eines der energiegeladensten des gesamten Festivals gewesen sein.

Setlist:

End Of The Line
Cry For Me Sky (Eulogy Of The Scorned)
Dead To Rights
Ruthless
These Fighting Words
It’s In The Cards
Not All Who Wander Are Lost
The Appetite
Before The Hangman’s Nose
I Could Care Less
Head On To Heartache (Let Them Rot)
Clouds Over California
Hold Back The Day
Meet The Wretched

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