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Wacken Open Air 2013

Mehr Sonne, weniger Bier

Live nach wie vor ein Stimmungsgarant: Anvil

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Anvil

Lange Jahre sind sie im Geschäft, aber erst seit einiger Zeit trägt ihr jahrelanger Einsatz für den Metal Früchte. Die Rede ist natürlich von den Kanadiern Anvil. Erst vor kurzem hat die Band das bereits fünfzehnte Studioalbum veröffentlicht und nun steht die Truppe auf der W.E.T.-Stage im unglaublich großen Zelt vor einer massiven Schar an teilweise schon lange wartenden Anhängern.

Die Gruppe hat einen neuen Bassisten; nach langer Mitgliedschaft hat Tieftöner „Glenn Five“ Anvil wegen der steigenden Belastung durch das nun vermehrte Touren verlassen. An seine Stelle ist Sal Italiano getreten und hier in Wacken tritt das Trio nun an, um zu zeigen, dass der Amboss wieder voll einsatzfähig ist. „Badass Rock 'n' Roll“ wird auch genauso angekündigt – der Track ist einer der besten auf der aktuellen Platte.

Bis zum FOH-Bereich geht das Publikum auch postwendend gut mit und genauso schnell entwickelt sich auch ein noch sehr zaghafter, aber trotzdem wahrnehmbarer Moshpit. Nun wendet sich Steve den Zuhörern zu und erklärt, dass die Band seit dem letzten Auftritt beim W:O:A ein neues Bandmitglied hat. Außerdem sei Deutschland der Platz für Metalbands und das Wacken Open Air der beste Platz für Metalbands überhaupt.

Weiter geht es mit „Winged Assassins“ vom dritten Album der Band und nun kann der neue Basser der Truppe, Sal Italiano, gleich mal zeigen, was er denn so drauf hat. Man könnte die Leistung als sehr souverän bezeichnen. Fast routiniert zupft der Mann mit dem südländisch klingenden Namen die Saiten seines Instruments.

Nun reißen die Nordamerikaner den Sack mit den großen Nummern auf: „On Fire“, „Cut Loose“ und „March Of The Crabs“ werden der lechzenden Menge zum Fraß vorgeworfen. Damit ist auch die erste Hälfte des Sets schon wieder passé. Anvil haben keine ganze Stunde Spielzeit und geben nun mächtig Gas, um möglichst viel Musik unterzubringen. Mit „Mothra“ schwenkt der Auftritt auch schon in die Best-Of-Reihe der Band ein. Außer „Hope In Hell“ (dem Titelsong der aktuellen Platte) sind alle nun folgenden Lieder große Nummern der Kanadier. Vor allem „Eat Your Words“ und „Metal On Metal“ können dabei noch mal richtig für Bewegung sorgen und bringen die Meute zum Tanzen. Feuchtigkeit tropft von der Zeltdecke, als Anvil ihren Auftritt beenden und mit Hingabe gefeiert werden. Live ist das Trio nach wie vor ein Stimmungsgarant.

Setlist:

666
Badass Rock 'n'Roll
Winged Assassins
On Fire
Cut Loose
March Of The Crabs
Mothra
Swing Thing
Hope In Hell
Eat Your Words
Metal On Metal

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